Bafög und Nebenjob – was beachten?

VN:F [1.9.22_1171]
Bitte bewerte diesen Beitrag!
Bewertung: 2.8/5 (18 Stimmen aufgenommen)

Selbst der Bafög Höchstsatz genügt in der heutigen Zeit kaum noch, um die Kosten vür Lebensunterhalt, Studienmaterialien und Freizeit zu bestreiten. Daher ist es durchaus üblich, zusätzlich zum Bafög noch einen Nebenjob aufzunehmen. Hier gibt es einige Dinge zu beachten. Im folgenden Beitrag sollen die Fragen beantwortet werden, welche Richtlinien es in Bezug auf Bafög und Nebenjob gibt. Wieviel Geld kann man neben dem Bafög verdienen, ohne dass dieses eingeschränkt wird? Wieviel Zeit darf man für den Nebenjob investieren, ohne dass der Status als hauptberuflicher Student in Frage gestellt wird?

Der Baföghöchstsatz liegt derzeit bei knapp über 640 Euro pro Monat. Das klingt für einen Studenten zunächst nach einer Menge Geld. Wenn man sich aber die hohen Mietkosten in den meisten Studentenstädten anschaut kann schon dafür die Hälfte des Bafögs draufgehen. Weitere Kosten für das Studium und das Leben kommen noch dazu. die 640 Euro werden also schnell knapp. Es stellt sich also die Frage, wieviel Geld man nebenbei noch dazuverdienen darf.

Wieviel verdienen?

Die Rechnung ist ziemlich simpel. Pro Jahr dürfen 4.800 Euro neben dem Bafög dazuverdient werden, ohne dass es sich mindernd auf dieses auswirkt. Dabei wird von einem typischen Studienjahr ausgegangen, das im Oktober beginnt und im September nach den Sommersemesterferien endet. Werden diese 4.800 Euro überschritten, so kann es zu einer Rückforderung des gezahlten Bafögs kommen.

Dieser Betrag entspricht 400 Euro pro Monat, die per Nebenjob neben dem Bafög verdient werden dürfen. Wer keinen regelmäßigen Job hat, der kann aber auch größere Summen in den Semesterferien monatlich dazuverdienen. Wichtig ist nur, dass der Gesamtbetrag von 4.800 Euro im Jahr nicht überschritten wird.

Vorteile Nebenjob neben Bafög:

  • 400 Euro monatlich bzw. 4.800 jährlich dazu
  • Der Freibetrag von 4.800 Euro im Jahr kann ohne Anrechnung auf das Bafög dazuverdient werden.

  • finanzielle Flexibilität
  • Nebenjob + Bafög bedeutet natürlich eine deutlich gesteigerte finanzielle Flexibilität. Wer den Bafög Höchstsatz bekommt und auch noch 400 Euro pro Monat dazuverdienen kann, der kommt auf ein monatliches Einkommen von 1.040 Euro. Damit lässt es sich gut leben.

  • egal ob regelmäßiges Einkommen oder nur in Semesterferien
  • Es spielt beim Nebenjob neben dem Bafög keine Rolle, ob das Geld monatlich verdient wird oder größere Mengen in den Semesterferien reinkommen. Solange der jährliche Freibetrag von 4.800 Euro nicht überschritten wird, bleibt der Bafögsatz gleich.

VN:F [1.9.22_1171]
Bitte bewerte diesen Beitrag!
Bewertung: 2.8/5 (18 Stimmen aufgenommen)
Bafög und Nebenjob - was beachten?, 2.8 out of 5 based on 18 ratings

Sag deine Meinung