Studentenjob Umzugshelfer

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Als Alternative zu stupider Büroarbeit und Regaleauffüllen ist es für Studenten auch immer eine Möglichkeit, als Umzugshelfer einige Euros dazu zu verdienen. Allerdings ist der Job auch nicht so einfach wie es klingt. Im ersten Moment denkt man: „Klar, schlepp ich einfach ein paar Kartons.“ So einfach ist das meist aber leider nicht.

Was zu beachten und welche Voraussetzungen?

Wozu sollte man Umzugshelfer benötigen, wenn man im ersten Stock wohnt und nur Kisten zu tragen hat. Meistens sind es Schränke, Waschmaschinen oder Kühlschränke die man mal eben in den fünften Stock bugsieren muss. Es ist definitiv kein Job für Studenten ohne Muskeln.

Einen gesunden Körper sollte man haben und in der Lage sein, schwere sperrige Gegenstände auch mal ein paar Etagen mehr zu schleppen. Zudem ist die wichtigste Voraussetzung, dass man zuverlässig und pünktlich ist, denn nichts ist ärgerlicher als Umzugshelfer, die man einplant und die dann einfach nicht erscheinen.

Schließlich plant man genau diesen Tag durch und ist auf seine Umzugshelfer angewiesen. Da man eventuell auch in manchen Fällen den Transporter fahren oder zumindest zu den einzelnen Auftraggebern und Wohnungen kommen muss ist es sinnvoll Volljährig zu sein, sprich einen Führerschein zu haben.

Eigene Erfahrungen

Ich selbst habe auch mein Glück als Umzugshelfer versucht, um mein Studium zu finanzieren. Durch meine eignenen Umzüge wusste ich schon auf was ich mich einlasse und konnte ganz gut einschätzen, ob ich dafür geeignet bin. Also ich dachte wirklich ich habe genug Kraft. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Die ersten zwei Umzüge gingen relativ leicht von der Hand.

Ein paar Kisten ein paar Treppen runter und wieder hoch. Ich musste nichts abbauen und auch das Auto nicht fahren und habe pro Stunde etwa 10€ bekommen. Leider blieb die Arbeit nicht so simpel. Bei einem anderen Aufzug mussten relativ sperrige Schränke und Kommoden durch ein enges und winkelige Treppenhaus gezirkelt werden und natürlich ohne etwas zu beschädigen.

Es hat gefühlt Stunden gedauert und war extrem anstrengend und trotzdem blieb der Stundenlohn gleich. Allerdings kann man in solchen Fällen doch wirklich oft mit Trinkgeld rechnen und hat so ein paar Euro extra als Entschädigung. Baut man natürlich in der Wohnung Möbel noch ab oder in der neuen Wohnung auf, ist meist der Stundenlohn auch um 2-3€ höher.

Hat man den entsprechenden Führerschein und der Auftraggeber hat Angst den Transporter zu fahren, wird diese Mehrarbeit natürlich auch bezahlt. Über Verdienstgrenzen, Nachweise oder ähnliches habe ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht, da die Jobs meist so unregelmäßig waren, dass ich einfach in einigen Monaten ein paar Euro mehr in der Tasche hatte als in anderen.

Jederzeit wieder?

Mein Fazit zu dem Job: Die Arbeit als Umzugshelfer ist eine gute Möglichkeit sich Geld dazu zu verdienen, wenn man dazu bereit ist schwere körperliche Arbeit zu leisten. Es ist bis auf Ausnahmen an der Tagesordnung, dass man Schränke und Geräte schleppen muss.

Darauf sollte man sich einstellen. Auch ist oft großer Zeitdruck da, so dass schnell und ordentlich gearbeitet werden muss. Ein großer Nachteil besteht darin, dass es kein regelmäßiges Einkommen ist, dass man in irgendeine Weise einplanen kann.

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