Wohngeld im Studium – Erfahrungsbericht

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Mit Wohngeld das Studium finanzieren?

Oft stellt sich doch die Frage, wie kann man das alles finanzieren?

Viele Studenten beschäftigt dieses Problem. Eltern versuchen alles um ihre Kinder zu unterstützen, aber das Geld reicht einfach nicht aus. Viele wissen nicht, dass man Wohngeld beantragen kann und so vom Staat unterstützt werden kann. Doch was steckt genau dahinter und wie geht man so etwas am besten an?

Die rechtlichen Grundlagen des Wohngeldes findet man im Sozialgesetzbuch oder auch im Wohngeldgesetz. Wohngeld setzt sich aus der Höhe des Haushaltseinkommens zusammen.

Zunächst sollte man BAföG beantragen. Wird dem Student Anspruch auf BAföG zugesagt, beinhaltet dieser bereits einen Teil der Wohnkosten und somit kann kein weiterer Anspruch auf Wohngeld bezogen werden. Auch wenn das eigene Einkommen oder dies der Eltern oder des Ehepartners zu hoch ist, kann erhält man keinen Anspruch auf Wohngeld.

Oft blickt man nicht durch, ob man nun Anspruch auf Wohngeld hat oder nicht, da es viele Ausnahmen gibt. Am besten fragt man daher erst mal bei der Wohngeldbehörde nach und lässt sich dann dort direkt ein Antragsformular geben.

Generell lässt sich aber sagen, dass Mieter von Wohnräumen Antragsberechtigt sind. Es gibt kein Wohngeld, wenn die Einkommensgrenze überschritten wird und wer BAföG bezieht.

Eigene Erfahrungen zum Wohngeld im Studium

Ich selbst habe versucht Wohngeld zu bekommen, da ich auch schauen musste, wie ich mein Studium, meine Wohnung, Lebensmittel und alles was man so zum Leben braucht finanziert bekomme. Da mein BAföG-Antrag abgelehnt wurde, dachte ich mir, ich versuche es mit Wohngeld.

Bin also zur Wohngeldstelle gegangen und habe mir die Antragsformulare geben lassen (diese findet man übrigens auch im Internet). Hätte ich dort direkt genauer nachgefragt, wann man Anspruch auf Wohngeld hat und wann nicht, hätte ich mir das nervige, viele Zettelausfüllen sparen können.

Zu den Unterlagen zählt u.a. eine Vermieterbescheinigung, Einkommensnachweiß, Verdienstbescheinigung, BAföG-Antrag und eine ergänzende Erklärung für Studenten. Über die Ausnahmen war ich mir nicht im Klaren; dachte mir nur: Okay, BAföG wurde abgelehnt, also Wohngeld. Dabei spielte es eine Rolle, warum das BAföG abgelehnt wurde.

Mein Vater verdient ca. 100€ zu viel. Ist natürlich sehr ärgerlich. Aber ich sehe es so, dass es nicht umsonst war, da ich nächstes Jahr einfach nochmal alles beantragen kann und die Unterlagen nun zusammen habe. Man sollte nicht aufgeben und alles versuchen und möglicherweise hat man doch Erfolg, obwohl man nicht damit gerechnet hat.

Erhält man Wohngeld, wird auf jeden Fall ein Teil der Mietkosten erstattet und man wird als Student sehr unterstützt. Das Wohngeld bezieht sich dabei auch zwölf Monate und muss jährlich rechtzeitig neu beantragt werden.

Fazit zum Thema Wohngeld

Wird einem Wohngeld zugesprochen gibt es keine Nachteile. Man muss nichts zurückzahlen und wird finanziell etwas unterstützt. Es nimmt nur sehr viel Zeit in Anspruch das Antragsformular auszufüllen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Somit sollte man es auf alle Fälle versuchen und braucht sich dafür auch nicht zu schämen.

Ich finde es eine gute Sache, dass der Staat die Möglichkeit gibt Wohngeld zu beantragen. Jedoch ist es nicht so leicht Wohngeld zu erhalten. Daher finde ich, dass mehr Leute die Berechtigung auf Wohngeld haben sollten.

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2 Antworten zu “Wohngeld im Studium – Erfahrungsbericht”

  1. Maik sagt:

    Ich hab echt oft probiert, Wohngeld zu beantragen, und hab auch nie welches bekommen. Gibt es überhaupt irgend jemanden, der hier positive Erfahrungen gemacht hat?

  2. Patrick E. sagt:

    Bei einem bekannten hat es geklappt.

    Wenn man über der Regelstudienzeit ist, sollte man Anspruch auf Wohngeld haben.