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Wenn der Nebenjob nicht ausreicht: Ratenkredite zur Überbrückung

15. Oktober 2015 15:35
posted by adminjanoscho
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Durch Nebenjobs sein Studium zu finanzieren ist eigentlich nicht schwierig. Jeder findet seinen Job, der zu ihm passt, der ihm möglichst Spaß machen sollte und der gut bezahlt wird. So kommen die meisten Studenten während ihrer Studienzeit über die Runden. Schwierig mit der Finanzierung wird es allerdings, wenn man schon bevor es losgeht mit dem Studium, durch unterschiedliche Anschaffungen oder andere Gründe sein Konto bis aufs Letzte überzogen hat, der Überziehungskredit aus allen Nähten platzt und das Einkommen des Nebenjobs zur Tilgung und zur gleichzeitigen Finanzierung des Studiums nicht reicht.

Dann wird’s in vielen Fällen ganz schön eng. Und die Eltern sind vom unüberlegten Umgang ihres Zöglings nicht wirklich begeistert und steuern in der Regel auch nur bedingt und meist nur von kurzer Dauer zur finanziellen Besserung bei. Ratenkredite um solche Lücken zu füllen, sind in solchen und ähnlichen Fällen die beste Lösung, denn ein Dispo verschlingt äußerst hohe Zinsen, was bei einem Ratenkredit nicht der Fall ist.

Wofür, wie lange und für wie viel?

Diese Fragen sollte sich jeder vorab stellen. Dann gilt es sich genau über die unterschiedlichen Angebote und Konditionen der einzelnen Kreditanbieter ausführlich zu informieren. Online-Kredite sollten miteinander verglichen werden. Für welchen Zeitraum man den Kredit benötigt und kann ich die Raten auch noch nach ein oder mehreren Jahren monatlich tilgen? Diese Fragen sind ebenfalls elementar, um bis zum Ende des Kredites durchzuhalten, ohne Versäumnisse aufzuweisen oder um Zahlungsaufschub zu bitten. Letzteres ist auch meistens nicht möglich.

Wichtige Eckpunkte für die Wahl eines Ratenkredites:

  • 1. Laufzeit beachten (In der Regel nicht mehr als 120 Monate überschreiten).
  • 2. Die Möglichkeit durch außerordentliche Zahlungen die Kreditsumme zu minimieren, sollte gegeben sein.
  • 3. Je geringer die Kreditsumme, desto niedriger die Zinsen. Vorab wirklich genau ausrechnen, wie hoch die Kreditsumme wirklich sein muss und sollte.
  • 4. Auf Nebenkosten und Gebühren achten. Sie sollten nur für die Kreditaufnahme gefordert werden und unter Bearbeitungs- und Vermittlungskosten fallen.
  • 5. Auf die genaue Angabe des Sollzins achten, er gibt den Nettozins ohne Nebenkosten an. Der Zins effektiv pro Jahr, er ist der Zinssatz, der für den gesamten Kredit, inklusive aller Nebenkosten, und für diesen gesamten Zeitraum schließlich erhoben wird.
  • 6. Die monatliche Kreditrate sollte ganz klar festgehalten werden und dem Möglichkeitsprinzip unterliegen. Die Rate darf nicht zu hoch angesetzt werden, damit eine Fortzahlung, meist über einen langen Zeitraum, gewährleistet werden kann.
  • 7. Der Gesamtbetrag sollte auch wirklich alle gesamten Kosten, nebst Tilgung, Zinsen und Nebenkosten, beinhalten.

Vergleichen und starten

In erster Linie sollte sich jeder Kreditnehmer darüber im klaren sein, dass er auch weiterhin die monatliche Tilgungsrate seines Kredites problemlos zahlen kann. Losgelöst von Lebenssituation und plötzlich notwendiger Anschaffung wie beispielsweise der Kauf eines Autos, muss der Kredit abbezahlt werden. Unterschiedliche Kredit-Anbieter werben mit unterschiedlichen Konditionen, deshalb ist es wichtig sich online auf Seiten wie etwa guenstigerkreditvergleich.com zu informieren und die Kreditangebote im Vergleich zu sehen.

Dispo-Kredit verschlingt Zinsen

Ein Dispositionskredit ist wie eine geduldete Verschuldung. Grundsätzlich wissen die meisten Bank- und Kontokunden gar nicht, dass der „Dispo“ nun mal der teuerste Kredit ist, der von Banken angeboten wird. Bei einer der vergangenen Erhebungen lag der Spitzenzins bei bis zu 14,25 Prozent! Und was viele auch nicht wissen ist, dass Banken noch höhere Zinsen einstreichen. Der Bankkunde überschreitet die Summe des von der Bank fürs Girokonto festgelegten Überziehungskredit. Das heißt, dass er im Moment des Überschreitens einen noch höheren Zinssatz zahlen muss. Dieser kann dann schon einmal von Bank zu Bank unterschiedlich gehandhabt, bei über 20 Prozent liegen.

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Studium durch Verkauf von Druckerzubehör finanzieren

12. Oktober 2014 13:40
posted by adminjanoscho
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Ein Vollzeitstudium kostet Zeit und Geld. In Zeiten von verschulten Studienplänen und straffen Abschlüssen, wie Bachelor und Master fällt es schwer, die Finanzierung des Studiums mit dem entsprechenden Erfolg in Vorlesungen und Seminaren unter einen Hut zu bringen. Ideen, wie man nebenbei noch ein paar Euro einnehmen kann, sind daher sehr gefragt. Eine Möglichkeit ist es, sich mit dem Verkauf von Druckerzubehör ein kleines Nebenbrot zu verdienen. Das klingt vielleicht abwegig kann aber durchaus den einen oder anderen Euro in die Kasse spülen.

Warum Druckerzubehör?

Druckerzubehör, wie Toner, Farbe usw. sind interessante Produkte, da sie regelmäßig nachgekauft werden müssen. Viele Hersteller machen den eigentlich relevanten Umsatz inzwischen mit Druckerzubehör. Dafür sind die eigentlichen Geräte mit der Zeit immer günstiger geworden. Die niedrigen Preise sorgen dafür, dass sich mehr und mehr Haushalte auch hochwertigere Geräte, wie etwa Laserdrucker anschaffen. Dann wiederum wächst die Nachfrage nach entsprechendem Zubehör. Das kann direkt von der Markenfirma oder in spezialisierten Onlineshops gekauft werden (z.B. ducaris.de) . Hier kann man mit noname Produkten unter Umständen deutlich Geld sparen.

Wie kann man damit als Student verdienen?

Gerade in Städten mit vielen Studenten wird die Nachfrage nach Druckerzubehör recht hoch sein. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Läden für Reparatur und Nachfüllen von Druckpatronen aus dem Boden schießen. Als Student wird es allerdings nicht leicht sein, einen solchen Laden zu führen. Hier muss schon in Vollzeit gearbeitet werden und ein entsprechendes Anfangskapital mitgebracht werden. Denkbar wäre ein Teilzeitjob in einem solchen Geschäft.

Interessanter ist für Studenten das Modell des Affiliate Marketings. Hierbei vermitteln sie quasi Verkäufe von Druckerzubehör online. Grundlegende Kenntnisse in Webdesign und Onlinemarketing können ein guter Einstieg in das Geschäftsmodell sein. Mit einer eigenen Website und einem passenden Partnershop in der Hinterhand kann es losgehen. Über die eigene Website vermittelt man dem Druckshop potentielle Kunden. Dafür wird für jeden Verkauf eine Provision an den Betreiber der Website bezahlt.

Was gibt es noch zu beachten?

Neben den technischen Grundlagen, wie etwa Webdesign, sollte man auch rechtliche Aspekte bedenken. Für diese Art Nebeneinkommen ist in aller Regel ein Gewerbeschein erforderlich. Dieser kann für kleines Geld beim Gewerbeamt beantragt werden. Für den Anfang sollte ein Kleingewerbe genügen. Hierbei muss keine Mehrwertsteuer ausgewiesen werden. Dafür kann auch der volle Umsatz einbehalten werden.

Den Kontakt zum passenden Druckerzubehörshop kann man direkt herstellen oder über ein Affiliate Netzwerk. Letzteres hat deutliche Vorteile. Durch die Teilnahme am Netzwerk ist man in gewissen Maße gegen Leistungsausfall abgesichert. Außerdem kann man relativ sicher sein, dass die Teilnehmer am Netzwerk seriös sind. Immerhin kostet bei großen Netzwerken allein die Teilnahmegebühr für Partnershops mehrere tausend Euro.

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Studentenjob Stadtführer

14. April 2014 16:31
posted by adminjanoscho
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Vor allem in Großstädten werden immer wieder auch Studenten für den Einsatz als Stadtführer gesucht. Wer sich mit solch einem Job ein wenig Geld dazuverdienen möchte, der sollte in jedem Fall sehr gute Ortskenntnisse haben, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen, einige Fakten über die Stadtgeschichte parat haben und über gute Englischkenntnisse verfügen.

Noch besser wären Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache. Vor allem Spanisch, Russisch oder auch Chinesisch und Japanisch sind Sprachen, die bei Stadtführungen immer wieder nachgefragt werden. In manchen Fällen kann auch ein Geschichtsstudium von Vorteil sein.

Wie läuft der Job ab?

Gearbeitet wird als Stadtführer im Prinzip an jedem Tag, aber vor allem am Wochenende werden viele Stadtführer benötigt, weil dann auch Kurzreisende oder Tagesausflügler in die Städte kommen. Je nach Angebotsform dauert eine Stadtführung in der Regel zwischen einer halben Stunde und bis zu zwei Stunden.

Gerade in den vergangenen Jahren sind auch Themen- oder Motto-Führungen immer beliebter geworden. So gibt es beispielsweise Führungen, die über die Kriminalgeschichte einer Stadt berichten, Führungen, bei denen es insbesondere um die kulinarischen Köstlichkeiten einer Stadt geht, oder Führungen, die nach Einbruch der Dunkelheit angeboten werden, um hier einen ganz besonderen Blick auf die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu bekommen. In jedem Fall lässt sich der Job sehr gut als Nebentätigkeit verrichten und mit einem Studium bestens vereinbaren.

Meine Stadtführer-Karriere in Bremen

Ich selbst habe knapp drei Jahre lang in Bremen als Stadtführer gearbeitet und kann im Nachhinein sagen, dass dies wirklich einer meiner besten Nebenjobs überhaupt war. Eingesetzt wurde ich zwei- bis dreimal in der Woche. Ich habe vor allem klassische Stadtführungen rund um den Marktplatz mit Rathaus, Dom und Roland-Statue gemacht.

Von dort aus wanderten meine Bremen-Besucher und ich durch die Böttcherstraße, die durch ihre viele Jugendstilarchitektur sehr sehenswert ist, und durch den Schnoor, der Bremens ältesten Teil markiert. Hier sind die Gassen so schmal gewesen, dass sich an manchen Stellen zwischen den Fachwerkhäusern keine zwei Menschen begegnen durften. Gelegentlich habe ich aber auch bei den sogenannten Stadtmusikanten-Führungen mitgewirkt.

Da haben ein paar Kollegen und ich uns als Esel, Hund, Katze und Hahn verkleidet, und auf ganz besonders „tierische“ Art und Weise von der alten Hansestadt und ihren vielen Geschichten berichtet. Irgendwie war ich immer für die Rolle des Hundes gesetzt, was mir aber eigentlich immer sehr viel Freude bereitete. Verdient habe ich zwischen 300 und 400 Euro im Monat. Mit Sicherheit waren das keine Reichtümer, aber in Kombination mit dem Geld, das ich von meinen Eltern erhielt, konnte ich so ganz passabel meine Studienzeit überstehen.

Was spricht für einen Job als Stadtführer?

Wer richtig viel Geld neben dem Studium braucht, der sollte vielleicht besser in einer Fabrik oder in der Gastronomie arbeiten, weil sich dort einfach deutlich mehr Stunden abreißen lassen. Der Job als Stadtführer ist aber in jedem Fall sehr abwechslungsreich, und man lernt wirklich sehr viele Menschen aus der ganzen Welt kennen.

Zudem ist man viel an der frischen Luft und gut zu Fuß unterwegs. Dies ist einfach ein perfekter Ausgleich zu einem Studium, das doch in den meisten Fällen zumeist im Sitzen und im Inneren eines Gebäudes verbracht wird. Wer die Chance bekommt, als Stadtführer zu arbeiten, der sollte diesen Job in jedem Fall machen.

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Studentenjob Datenerfasser

16:18
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Um sein Studium zu finanzieren gibt es heute viele verschiedene Möglichkeiten. Eine etwas ausgefallenere Art sich etwas dazu zu verdienen ist ein Studentenjob als Datenerfasser. Was sich im ersten Moment nach schwieriger Arbeit anhört, ist doch im Grunde ganz einfach.

Was macht ein Datenerfasser?

Als Datenerfasser besteht die Aufgabe darin, vorstrukturierte Informationen in ein EDV-System zu übertragen. Hierbei kann es sich um ganz unterschiedliche Informationen handeln. So hat man es zum Beispiel mit statistischen Auswertungen oder auch Lagerbeständen zu tun.

Manchmal muss man die Informationen auch selbst zusammentragen. Hierfür gibt es dann vorgefertigte Tabellen, in welche dann zum Beispiel der Inhalt des Lagers erfasst wird. Die Arbeit ist sehr schnell zu erlernen. Man sollte sich lediglich ein wenig mit Computern auskennen, damit diese auch souverän bedient werden können.

Der Beruf des Datenerfassers wird vor allem in Firmen benötigt, welche sich mit der Auswertung von Daten beschäftigen oder große Datenbestände zu verwalten haben. Hierzu zählen Unternehmen, welche zum Beispiel ein großes Kundenregister führen und einen regen Warenein- und Ausgang haben. Von Vorteil ist, wenn man sich mit Programmen wie Excel oder Access auskennt, welche primär Verwendung finden und als Grundlage für die jeweilige Datenbank dienen.

Was muss man in diesem Job machen?

Auch ich hatte einige Bedenken, bevor ich mich dazu entschloss als Datenerfasser tätig zu werden. Dabei ist der Zugang zu diesem Beruf gar nicht schwer. So erfuhr ich erst während des Bewerbungsgesprächs, dass es für den Beruf als Datenerfasser keine vorgeschriebene Ausbildung gibt.

Lediglich Erfahrungen im Bereich der Betriebswirtschaft sind vorteilhaft aber nicht notwendig. Zudem muss man keine Unterlagen über eventuelle Erfahrungen im Beruf vorlegen und auch der Lebenslauf ist nur pro forma. Einzig seine Studienbescheinigung sollte man vorlegen. Diese ist erforderlich, da sich hieraus rechtliche Kriterien ergeben, welche vom Arbeitgeber zu erfüllen sind. Vor allem in versicherungstechnischer Hinsicht ist sie erforderlich. Im Grunde kann jeder, diesen Beruf ausüben, der sich ein wenig mit Computern auskennt.

Wie lief es im Job?

Da keine weiteren Unterlagen erforderlichen waren, konnte ich sofort an die Arbeit gehen. Schnell war das Wesentliche geklärt und innerhalb von nur einer halben Stunde war ich in die Grundlagen eingearbeitet. Das einzige worauf ich achten musste, war das Einkommen.

Dieses wird auf das BAföG angerechnet und darf daher nicht zu hoch ausfallen. Bei mir war es so, dass es unter 400 Euro liegen musste. Dies entspricht dann einem 400 Euro Job, welcher in Deutschland nicht auf das BAföG angerechnet wird. Ansonsten waren keine weiteren Nachweise nötig.

Ich konnte sofort mit der Arbeit beginnen und diese ist zwar an manchen Stellen etwas einseitig, aber dennoch geht sie leicht von der Hand. Im Grunde ist der Job als Datenerfasser eine der leichtesten Varianten, sein Studium zu finanzieren. Viele andere Jobs sind da weit schwieriger.

Was bleibt unterm Strich?

Der Vorteil ist natürlich, dass die Arbeit einfach von statten geht. Man ist danach nicht kaputt und kann sich auch noch mit anderen Dingen beschäftigen. Natürlich liegt die Bezahlung im Bereich des Erwarteten. Man kann mit 200 Euro rechnen. Je nach Unternehmen kann auch mehr bezahlt werden. Zumindest hat man etwas mehr Geld in der Tasche. Bei mir half dies schon ungemein und ich kann es nur jedem empfehlen.

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Studentenjob Nachhilfelehrer

16:03
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Wie ich als Nachhilfelehrer mein Studium finanziere

Mit der erfolgreichen Bewerbung um einen Studienplatz steht meist auch ein Umzug in eine neue Stadt an und die erste eigene Wohnung muss irgendwie finanziert werden. Studieren ist meistens zeitaufwendiger als es zu Beginn den Anschein macht und so solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr noch genug Zeit habt für einen Nebenjob. Eine zeitlich flexible Möglichkeit neben dem Studium noch Geld zu verdienen bietet der Job als Nachhilfelehrer.

Dabei könnt ihr euch entweder privat um Schüler bemühen, auf zahlreichen Homepages, oder auch über Aushänge in Supermärkten werden immer wieder Nachhilfelehrer gesucht, oder ihr arbeitet in einem Nachhilfeinstitut und bekommt darüber die Schüler vermittelt. In einem Nachhilfeinstitut stehen euch meistens Räumlichkeiten für den Unterricht zur Verfügung während ihr euch bei privat vermittelten Schülern meistens bei ihnen daheim trefft oder eure Wohnung für den Unterricht zur Verfügung stellt.

Seit einigen Jahren stellen auch immer mehr Ganztagsschulen Studenten ein, die Kleingruppen nachmittags in der Schule Nachhilfe geben und bei den Hausaufgaben helfen.
Als Nachhilfelehrer können nicht nur Lehramtsstudenten arbeiten, sondern alle Studenten, die Spaß am Unterrichten haben, erklären können und ein Fach gut beherrschen.

Meine Erfahrungen

Ich finanziere mein Studium mit Nachhilfestunden im Fach Deutsch für Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe. Dabei studiere ich gar nicht Germanistik auf Lehramt, sondern Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften. Meine Schüler habe ich anfangs über Aushänge in Supermärkten gesucht und später haben dann die Eltern meine Nummer an andere neue Nachhilfekandidaten weitergegeben.

Die zahlreichen Nachhilfestunden in Grammatik haben dabei nicht nur meinen Schülern weitergeholfen, sondern ich selbst habe auch noch einiges lernen können. Als Nachhilfelehrer brauche ich viel Geduld und Einfühlsamkeitsvermögen, manchmal dauert es lange bis sie etwas verstehen und ich muss ihnen immer wieder das Gleiche erklären.

Einer meiner Schüler hat zum Beispiel wie selbstverständlich auf einmal alle Verben groß geschrieben, weil im Unterricht die Nominalisierung besprochen wurden. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihm begreiflich machen konnte, dass man Verben nur in bestimmten Ausnahmefällen groß schreibt. In der Mittelstufe machen die Schüler im Deutschunterricht schon anspruchsvollere Dinge, wie Gedichte interpretieren, oder Kurzgeschichten analysieren.

Dabei ist es wichtig die Schüler zu motivieren und ihnen die Lösung nicht direkt vorzugeben. Nachhilfe geben bedeutet für mich den Schülern das Gefühl zu geben, dass sie viel mehr können, als ihre Note aussagen.

Wie sieht der Verdienst aus?

Während ihr in einem Nachhilfeinstitut meistens als studentische Aushilfe, oder als Minijobber auf 450€ Basis eingestellt werdet, müsst ihr euch als privater Nachhilfelehrer selbst über die Zahlungsmodalitäten mit den Eltern einig werden.

Am sinnvollsten ist es Rechnungen zu schreiben, so hat man einen Überblick über seine Einnahmen, die für den Erhalt von Bafög und Kindergeld immer an bestimmte Höchstgrenzen gebunden sind. Die Arbeit als Nachhilfelehrer ist sehr abwechslungsreich und es macht Spaß die Lernerfolge der Kinder zu beobachten.

Auf der anderen Seite kann es auch ganz schön anstrengend sein immer wieder das Gleiche zu erklären und ihr müsst regelmäßig Stunden vorbereiten und euch die Nachmittage und das Wochenende für die Stunden freihalten.

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Studentenjob Mystery Shopper

15:54
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Der so genannte Point of Sale ist seit einigen Jahren ja ein sehr im Fokus liegender Bereich. Da die Produkte von den Kunden häufig als ähnlich oder sogar gleich wahrgenommen werden, kommt dem Service direkt vor Ort eine große Bedeutung zu, denn er macht den Unterschied. Nachdem ich mich selber oft über die „Servicewüste Deutschland“ geärgert hatte, zudem BWL studiert habe, fand ich den damals neuen Bereich des Mystery Shoppings sehr interessant.

Wie kommt man zu dem Job?

Ich habe also einmal geschaut, welche Firmen so etwas anbieten, und stellte fest, dass es einige sehr große Firmen gibt und viele kleine, die aber wenig vertrauenswürdig wirkten, mir etwas zu dick auftrugen. Die Großen sind auch sehr schnell in der Reaktion gewesen, so dass ich schon 2 Tage nach dem Einreichen meiner online Bewerbung Einladungen bekam, als Mystery Shopper mitzumachen.

Vorweg kann man auf jeden Fall sagen, dass man als Student kommunikativ sein muss, denn es kommt ja darauf an, real den Service zu testen, also auch heraus zu finden, wie der Service sich in den einzelnen Schritten gestaltet. Wer also am liebsten in Supermärkten oder großen Kaufhäusern kauft, weil er da selber nicht reden muss, sollte die Finger davon lassen, denn die Fragen oder Kommunikationsangebote könnten sonst erkennbar gewollt und künstlich rüber kommen!

Meine Erfahrungen

Ich habe für zwei Anbieter gearbeitet, die keine Studienbescheinigungen sehen wollten, sondern wohl beim Taining bzw. dem Kennenlernen schon gesehen haben, mit wem sie es zu tun hatten. Ein wenig musste man sich zur Motivation äußern, aber vor allen Dingen ging es um das Prozedere, wann man sich nach einem Kauf Notizen machen muss (schnell danach, um alle Details zu behalten, aber natürlich niemals in Sichtweite des Personals, das „überprüft“ wird).

Ich hatte gleich mehrere Einsätze in einer Woche, sollte einen Burgerladen austesten. Danach war aber erst mal Funkstille, so dass ich schon dachte, das war`s. Dann kam aber wieder eine Kampagne, bei der wir zu dritt stark eingespannt waren. Das war zum Glück in den Semesterferien, so dass ich da sehr viel geshoppt habe, dieses Mal ging es um die Beratung in einem Baumarkt (ein Trauerspiel).

Da das Geld ganz gut war, hatte ich im Semester weniger die Notwendigkeit zu shoppen, aber ich würde niemandem raten, sich darauf zu verlassen, dass regelmäßig was kommt. Die Anfahrt wurde nicht bezahlt, wofür einiges an Zeit drauf ging, und ich würde sagen, dass ich durchschnittlich über das Jahr verteilt vielleicht 400 Euro pro Monat verdient habe. Das Geld war für das tägliche Leben, Auto, ein bisschen Ausgehen ganz gut.

Vor- und Nachteile

Wer wie ich BWL/Marketing als Fach studiert, sich mit der Praxis gerne schon beschäftigt, oder wer einfach ein bisschen den „Sherlock Holmes“ geben will, der heimlich gucken kommt, ist mit dem Job gut aufgestellt. Durch die Unregelmäßigkeit der Einsätze, die auch von den Produkten abhängig waren, ist der Job aber ganz sicher nicht dazu geeignet, die Existenz zu sichern.

Er kann Spaß machen, aber 10 mal den gleichen Bogen auszufüllen, ob der Verkäufer in Filiale A oder B Blickkontakt aufnahm, war schon etwas öde. Bedingt empfehlenswert, eher als ein nettes Extra außer Haus.

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Studentenjob Komparse

11. April 2014 11:53
posted by adminjanoscho
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Jobbeschreibung

Komparsen sind Nebendarsteller, oder besser gesagt, Statisten in Filmen, Theater- und Fernsehproduktionen. In meiner Studienzeit kam es am häufigsten dazu, dass ich in Fernsehproduktionen mitgespielt habe. Wichtig für den Job ist natürlich in erster Linie Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Oft bekommt man auch keine Rolle, was insbesondere bei größeren Produktionen passieren kann, bei denen die Bewerberanzahl die Anzahl der Plätze übersteigt. Bei Absagen darf man den Kopf nicht lange hängen lassen. Man muss sich immer vor Augen halten, dass es dem Regisseur, oder dem Casting-Chef in erster Linie darum geht schnell an passende Schauspieler zu kommen.

Es ist sehr hilfreich, wenn man bereits Schauspielerfahrung hat, weil man dadurch gleich Referenzen vorzeigen kann. Aber mit der Übung kommt natürlich auch das nötige Selbstbewusstsein, sodass man sich nicht groß Gedanken machen muss am Anfang seiner „Karriere“. Gedanken an die große Bühne, sollte man jedoch gleich verwerfen.

Als Komparse ist man eher ein „lebendes Requisit“, als ein wichtiger Darsteller und genauso wird man auch behandelt. Man sollte es also nicht als ein Karrieresprungbrett ansehen, falls man im späteren Leben etwas mit Schauspielerei machen möchte, sondern rein als Teilzeitjob. Dann sollte einem auch nichts im Weg stehen.

Meine Erfahrungen als Komparse

Ich habe schon seit meiner Schulzeit Theater gespielt, von daher war es für mich von vornherein klar, dass ich einmal Theaterwissenschaften studieren will. Als mein Traum dann endlich in Erfüllung kam, stellte sich die Frage nach einem Nebenverdienst. Zum Glück hatte ich bereits viele Kontakte in der Szene geknüpft, die mir die Rollen später vermittelt haben.

Kontakte zu haben ist natürlich hilfreich, aber man kann auch durch Recherche im Internet und Zeitungen Stellenangebote finden. Anfangs war der Verdienst eher bescheiden, aber für den Aufwand doch ganz gut. Für eine Szene braucht ein Produktionsteam meistens einen ganzen Tag, wodurch man sich auch in jedem Fall einen Tag frei nehmen muss.

Vorlesungen gehen da nicht. Der eigentlich Dreh geht auch unfassbar schnell vorbei. Das schwierigste an dem Job ist eher das Warten, denn eigentlich wird man genau dafür bezahlt. Man sollte sich also darauf einstellen sich stundenlang selbst zu beschäftigen.

Bei mir war das aber halb so schlimm, da man am Set immer wieder Leute trifft, mit denen man sich unterhalten kann und die auch meistens das Interesse am Schauspiel mit einem teilen. Wenn man später beruflich Schauspieler sein möchte, so bietet sich der Job als Komparse perfekt dafür an um Erfahrungen zu sammeln und sich an die Atmosphäre eines Drehs zu gewöhnen.

Empfehlenswert?

Für Leute, die sich für das Schauspiel begeistern, würde ich den Job in jedem Fall empfehlen. Pro Dreh bekommt man auch manchmal bis zu 100 Euro und in die langen Wartezeiten kann man sich mit Lernen für die Uni vertreiben. Also gibt es definitiv anstrengendere Dinge, um an Geld zu kommen.

Besonders schön fand ich es immer, wenn ich mein Gesicht irgendwann im Fernsehen oder sogar teilweise auf der Kinoleinwand betrachten konnte. Ein unglaubliches Gefühl, für das man auch noch bezahlt wird. Also traut euch!

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Studentenjob Umzugshelfer

11:23
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Als Alternative zu stupider Büroarbeit und Regaleauffüllen ist es für Studenten auch immer eine Möglichkeit, als Umzugshelfer einige Euros dazu zu verdienen. Allerdings ist der Job auch nicht so einfach wie es klingt. Im ersten Moment denkt man: „Klar, schlepp ich einfach ein paar Kartons.“ So einfach ist das meist aber leider nicht.

Was zu beachten und welche Voraussetzungen?

Wozu sollte man Umzugshelfer benötigen, wenn man im ersten Stock wohnt und nur Kisten zu tragen hat. Meistens sind es Schränke, Waschmaschinen oder Kühlschränke die man mal eben in den fünften Stock bugsieren muss. Es ist definitiv kein Job für Studenten ohne Muskeln.

Einen gesunden Körper sollte man haben und in der Lage sein, schwere sperrige Gegenstände auch mal ein paar Etagen mehr zu schleppen. Zudem ist die wichtigste Voraussetzung, dass man zuverlässig und pünktlich ist, denn nichts ist ärgerlicher als Umzugshelfer, die man einplant und die dann einfach nicht erscheinen.

Schließlich plant man genau diesen Tag durch und ist auf seine Umzugshelfer angewiesen. Da man eventuell auch in manchen Fällen den Transporter fahren oder zumindest zu den einzelnen Auftraggebern und Wohnungen kommen muss ist es sinnvoll Volljährig zu sein, sprich einen Führerschein zu haben.

Eigene Erfahrungen

Ich selbst habe auch mein Glück als Umzugshelfer versucht, um mein Studium zu finanzieren. Durch meine eignenen Umzüge wusste ich schon auf was ich mich einlasse und konnte ganz gut einschätzen, ob ich dafür geeignet bin. Also ich dachte wirklich ich habe genug Kraft. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Die ersten zwei Umzüge gingen relativ leicht von der Hand.

Ein paar Kisten ein paar Treppen runter und wieder hoch. Ich musste nichts abbauen und auch das Auto nicht fahren und habe pro Stunde etwa 10€ bekommen. Leider blieb die Arbeit nicht so simpel. Bei einem anderen Aufzug mussten relativ sperrige Schränke und Kommoden durch ein enges und winkelige Treppenhaus gezirkelt werden und natürlich ohne etwas zu beschädigen.

Es hat gefühlt Stunden gedauert und war extrem anstrengend und trotzdem blieb der Stundenlohn gleich. Allerdings kann man in solchen Fällen doch wirklich oft mit Trinkgeld rechnen und hat so ein paar Euro extra als Entschädigung. Baut man natürlich in der Wohnung Möbel noch ab oder in der neuen Wohnung auf, ist meist der Stundenlohn auch um 2-3€ höher.

Hat man den entsprechenden Führerschein und der Auftraggeber hat Angst den Transporter zu fahren, wird diese Mehrarbeit natürlich auch bezahlt. Über Verdienstgrenzen, Nachweise oder ähnliches habe ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht, da die Jobs meist so unregelmäßig waren, dass ich einfach in einigen Monaten ein paar Euro mehr in der Tasche hatte als in anderen.

Jederzeit wieder?

Mein Fazit zu dem Job: Die Arbeit als Umzugshelfer ist eine gute Möglichkeit sich Geld dazu zu verdienen, wenn man dazu bereit ist schwere körperliche Arbeit zu leisten. Es ist bis auf Ausnahmen an der Tagesordnung, dass man Schränke und Geräte schleppen muss.

Darauf sollte man sich einstellen. Auch ist oft großer Zeitdruck da, so dass schnell und ordentlich gearbeitet werden muss. Ein großer Nachteil besteht darin, dass es kein regelmäßiges Einkommen ist, dass man in irgendeine Weise einplanen kann.

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Studentenjob Pizzakurier

11:07
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Wie die meisten Studenten habe auch ich neben dem Studium gearbeitet, um ein wenig zusätzliches Geld in der Kasse zu haben. Ich habe mich nach längerem hin und her für einen Job als Pizzakurier beworben – für mich war das die passendste Alternative.

Die Voraussetzungen

Um als Pizzafahrer zu arbeiten braucht man zwingend einen Führerschein – mindestens für die Klasse B (das ist der normale Führerschein, der zum Fahren eines PKW berechtigt). Einen höherklassigen Führerschein verlangen nur die wenigsten Arbeitgeber, da die Pizzerien ja meistens explizit Studenten suchen und die meisten Studenten einen Führerschein der Klasse B haben.

Bei einigen Arbeitgebern braucht man auch einen eigenen PKW oder zumindest einen Roller – der Sprit wird euch in diesem Fall natürlich ersetzt werden (alles andere wäre unseriös). Zudem erhält man eine Abschlagszahlung für Instandhaltung und Abnutzung des Fahrzeugs. Andere Arbeitgeber haben eigene Autos – bei diesen Pizzerien kannst du also auch ohne eigenen PKW arbeiten.

Wenn man als Pizzakurier erfolgreich arbeiten will, sollte man außerdem über eine gewisse Stressresistenz und einen gut ausgeprägten Orientierungssinn besitzen. Viele Pizzerien erwarten von ihren Kurieren, dass man auch ohne Navi in der Lage ist, einen möglichst kurzen Weg zu fahren.

Eigene Erfahrungen

Für mich war das Pizzafahren eine gute Methode um Geld neben dem Studieren zu verdienen. Ich bekam zwar „nur“ einen Stundenlohn von 6 €uro – dazu aber zusätzlich Spritgeld und Trinkgeld. In meiner Pizzeria durfte ich das Trinkgeld komplett behalten. Je nachdem wie großzügig die Kunden sind und wie viele Aufträge man in der Stunde ausfährt, kann man also ganz ordentlich verdienen.

Für Studenten ist wichtig, dass ihr nicht mehr als 450 €uro pro Monat verdienen dürft. Ansonsten kann es sein, dass ihr aus der Krankenversicherung eurer Eltern fallt, Bafög-Zahlungen und das Kindergeld gekürzt werden. Passt also gut auf, damit ihr diese Grenze nicht überschreitet – ansonsten wird euch an anderer Stelle Geld wegfallen.

Ich habe nicht jeden Monat exakt gleich viel Geld verdient – je nach Saison verdient man mal mehr, mal weniger. Wenn große Events – wie zum Beispiel Fußball – anstehen, verdient man meistens besser als an heißen Sommertagen, wo die Leute lieber Grillen.

Man muss natürlich mindestens 18 Jahre alt sein um als Pizzakurier zu arbeiten, da man ja einen „richtigen“ Führerschein braucht und alleine fahren können muss – viele Arbeitgeber sehen etwas mehr Fahrerfahrung ganz gerne. Vor allem wen ihr mit deren Autos unterwegs seid.

Vor- und Nachteile

Vorteil für mich war vor allem, dass die Tätigkeit sich gut mit dem Studium vereinbaren lässt. Zumindest in größeren Städten haben Pizzerien ja schon mittags geöffnet und man kann die Arbeitszeiten dann sehr gut flexibel an die Uni-Zeiten anpassen. Bei uns war es auch kein Problem stundenweise zu arbeiten – man muss also nicht zwingend acht Stunden am Stück arbeiten.

Nachteilig ist, dass der Job manchmal sehr stressig sein kann – wenn viel los ist, muss es wirklich schnell gehen. Man sollte also auch unter Stress den Orientierungssinn nicht verlieren und einen kühlen Kopf bewahren, um sich nicht zu verfahren.

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Studentenjob Statist

10:59
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Viele Studenten träumen davon einmal Statist in ihrer Lieblingsserie sein zu dürfen, doch wer meint, es sei mit einem einfachen Vorbeilaufen an der Kamera getan, der irrt sich. Zum Job des Statisten gehört ebenfalls einiges an Talent dazu, jedoch muss man kein Profi sein, um einmal vor der Kamera stehen zu dürfen. Als Statist ist der Student eine lebende Requisite, die mit in den Film eingebaut wird.

Selten müssen Sätze aufgesagt werden und wenn doch, dann sind diese eher kurz und benötigen kein großes schauspielerisches Können. In Frage kommen vor allem Menschen, die entweder schon einmal Kameraerfahrungen gesammelt haben oder die generell Spaß an einer solchen Tätigkeit haben.

Worauf achten?

Die Kunst liegt darin, möglichst natürlich zu wirken und nicht direkt in die Kamera zu schauen, sondern sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Bei Sprechszenen mit anderen Darstellern muss die Mimik und Gestik zur gerade gedrehten Szene passen.

Eine gewisse Grundbeherrschung muss dabei sein, damit Szenen schnell abgedreht werden können, da es ansonsten zu höheren Produktionskosten kommt. Gar nicht in Frage kommen Studenten für den Job, die sich entweder gar nicht mit der Materie auskennen oder es generell nicht schaffen, ihr Lampenfieber zu überwinden und sich richtig vor der Kamera zu präsentieren.

Eigene Erfahrungen

Als ich damals meine erste Statistenrolle bekommen habe, war ich natürlich sichtlich aufgeregt. Angemeldet hatte ich mich damals bei einer Agentur, die gezielt Statisten für deutsche Soaps sucht. Generell gibt es als Statist keine Altersgrenze, denn es werden alle Typen gesucht und so kann auch ein Student jeden Alters und Semesters mitmachen.

Meine Einnahmen wurden von der Produktionsfirma dem Finanzamt gemeldet und ich wurde auf Minijob-Basis für den Drehtag eingestellt. Unterschreiben musste ich damals einen Vertrag, dass ich weder vor TV Ausstrahlung der Szene noch sonst irgendwie Informationen über den Drehtag weitergebe.

Die einzige Voraussetzung am Drehtag war, dass ich sechs Stunden am Stück Zeit habe, da immer wieder Dinge um geplant werden und die Firma nicht wusste, wann genau ich meinen Satz sagen müsste, denn ich hatte auch eine kleine Sprechrolle bekommen. Für diesen einen Drehtag habe ich 50 Euro + Fahrkasten bekommen und natürlich gab es auch Verpflegung umsonst.

Das Geld konnte ich gut gebrauchen, da ich mir gerade ein neues Buch in Chemie anschaffen musste und diese generell recht teuer sind. Vom restlichen Geld habe ich mir einen Kaffee gegönnt. Versteuern musste ich diese Einnahme nicht, da ich unter den vorgeschriebenen 400 Euro im Monat blieb.

Vorteile des Jobs

Der Vorteil am Statisten Job liegt darin, dass er einen Einblick in die Welt des Fernsehens gewährt und genau geschaut werden kann, wie eine Folge einer Serie produziert wird. Für viele Studenten war der Job schon ein kleines Sprungbrett in die TV Welt bzw. man wurde wieder gebucht, wenn alles gut lief. Die Bezahlung ist ok, wobei immer bedacht werden muss, dass man komplette sechs Stunden zur Verfügung stehen muss egal, ob man nun in dieser Zeit nur einen drei Sekunden Auftritt hat oder mehr. Persönlich kann ich den Job aber weiterempfehlen, da man hier sehr viele nette Leute kennenlernen kann.

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Studentenjob Fahrzeugüberführer

10. April 2014 17:25
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Jobbeschreibung

Es kann sich wahrscheinlich jeder unter der Bezeichnung „Fahrzeugüberführer“ etwas vorstellen, aber als ich diesen Job während der Studienzeit zum Aufstocken der Privatkasse ausgeübt habe, hat mir das etwas an Lebenserfahrung gebracht, die ich nie erwartet hätte.

Grundlegend geht es natürlich in erster Linie bloß darum ein Fahrzeug von A nach B zu befördern, aber es sind, neben dem Führerschein, auch andere Kompetenzen gefragt. Im Verkehr kommt es zum Beispiel oft zu unvorhersehbaren Ereignissen, wie Staus, bei denen es dann darauf ankommt schnell eine Lösung zu finden, um keine unnötige Zeit zu verlieren.

Auch in Zeiten von GPS-Navigation muss sich ein Fahrzeugüberführer auf den eigenen Orientierungssinn verlassen können, besonders wenn man über Abkürzungen fährt, die womöglich nicht auf der Karte verzeichnet sind. Auch gewisse soziale Kompetenzen sind gefragt. Man darf sich nicht schämen auch mal nach dem Weg zu fragen. Was einem bewusst sein muss, ist dass man teilweise sehr lange unterwegs ist, ohne eine richtige Pause machen zu können.

Schon vor dem Beginn der Tätigkeit sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man mit der Dauerbelastung, der Einsamkeit und dem Stress im Verkehr standhält. Hat man diese Dinge sorgfältig bedacht, kann man in Erwägung ziehen sich dieser Sache anzunehmen, denn sie hat auch ihre Vorteile!

Meine Erfahrung mit Fahrzeugüberführung

Fahrzeuge habe ich hauptsächlich neben dem Studium überführt, da ich oft Tage hatte, in denen keine Vorlesung stattfand und mir viele Stunden am Stück zur Verfügung standen, um sich dieser Tätigkeit zu widmen. Die Bezahlung war für meine Verhältnisse mehr als genug. Damals lag die nicht versteuerbare Einkommensgrenze bei einem Teilzeitjob bei 400 Euro monatlich und diesen Betrag habe ich auch damals mit 1-2 Fahrten in der Woche drin gehabt.

Es kann sein, dass die Kondition sich geändert haben, aber der Nebenjob ist, soweit ich weiß, immer noch sehr attraktiv. Die ständigen Fahrten haben meine persönlichen Bedürfnisse sehr gut ergänzt. Da ich ein eher introvertierter Typ bin, waren die Fahren fast schon wie ein kleiner Urlaub für mich, in denen ich einige Zeit für mich allein sein konnte und mich von dem Stress und den Menschenmassen der Universität erholen konnte.

Irgendwann kam ich auch auf die Idee, meine Lernunterlagen auf CDs aufzunehmen und die dann bei der Fahrt abzuspielen. Ich war selbst überrascht, wie gut diese Methode funktioniert hat und letztlich konnte ich sogar noch meinen Notendurchschnitt verbessern und habe dabei auch noch Geld verdient.

Fazit

Der Job als Fahrzeugüberführer ist sicherlich nicht für jeden geeignet. Am besten ist, wenn man ehrlich zu einem selbst ist und gut über die Sache nachdenkt. Vielleicht probiert man es einfach, denn es wäre gut möglich, dass man gar nicht mehr aufhören will. Auch die Sache mit den aufgenommenen CDs würde ich jedem ans Herz legen, weil es einfach funktioniert! Was die finanzielle Seite betrifft, so gibt es, wie überall, schlechtere und bessere Angebote, aber für mich persönlich ist Autofahren viel abwechslungsreicher, als stundenlang im Büro zu sitzen und nicht zu erleben was in der Welt passiert.

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Studentenjob Animateur

16:54
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Sonne, Strand, Meer und das alles auch noch super gut bezahlt! Das hört sich nach einem Traum an, aber bei mir hat sich es tatsächlich schon mehrmals bewahrheitet. Tatsächlich ist die Arbeit als Animateur der beste Nebenverdienst, den ich mir vorstellen kann. Vielleicht liegt es an meinem extrovertierten Typ, aber die Arbeit mit Kindern hat mir schon immer Spaß gemacht. Selbstvertrauen, Selbstironie und Humor sind Eigenschaften, die ihr auf jeden Fall mitbringen müsst.

So schön die Bedingungen auch klingen mögen, es ist dennoch Arbeit und das sollte man nicht unterschätzen. Je nach dem ob man im Ausland oder hier in Deutschland arbeitet gestalten sich die Arbeitszeiten unterschiedlich. Man muss flexibel sein, denn es kann vorkommen, dass man ein Abendprogramm für Erwachsene gestalten muss und am nächsten morgen direkt Wassersport für Kinder im Pool. Das Schwierigste war es für mich ständig gute Laune verbreiten zu müssen, denn dafür wird man auch schließlich bezahlt. Klar ist jeder ab und zu traurig, aber ein guter Animateur muss seine Trauer ständig mit einem Lächeln überspielen.

Meine Erfahrung als Animateur

Ich habe den Job überwiegend in den Semesterferien ausgeübt. Dafür aber auch mehrere Wochen am Stück. Das Interessante an dieser Tätigkeit ist eben die Tatsache, dass sich hier Urlaub und Arbeit vermischen. Oft habe ich erwachsene Menschen getroffen, die diesen Job einfach hauptberuflich machen, weil er ihnen so viel Spaß macht.

Auch mir erging es nicht anders. Manchmal wollte ich gar nicht mehr weg, doch ich wollte es dennoch beim Nebenjob belassen. Das Gehalt kann immens hoch ausfallen. Für 4 Wochen Türkei bekam ich einmal an die 6.000 Euro! Und das inklusive Flug, Aufenthalt und Verpflegung. Da ich eher ein gemütlicher Mensch bin, habe ich mir das Geld dann auf das ganze nächste Semester aufgeteilt, was dann meistens gereicht hat. Wenn man aber fleißig ist und es mit seinem Studentenleben vereinbaren kann, kann auch neben dem Studium in inländischen Hotels jobben.

Wie ich bereits sagte, ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen. Je nach Saison, hat man mal mehr, mal weniger zu tun. Oft verbracht ich 7 Stunden am Stück mit 30 schreienden Kindern, aber dann gab es auch Tage an denen ich fast den ganzen Tag am Strand entspannen konnte, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich dafür bezahlt werde. Bei dem Gehalt muss man natürlich aufpassen, dass man es richtig versteuerlicht, sonst könnte es teuer werden. Ich bin dann meistens zum Finanzamt gegangen und habe mich beraten lassen. Aber auch abzüglich Steuern hatte ich genug Geld um mein Studium und mein Privatleben zu finanzieren.

Fazit

Alles in allem würde ich den Job nicht jedem empfehlen. Ihr müsst offen und selbstbewusst sein und das mehrere Wochen am Stück. Man darf nicht glauben, dass sich das Ganze von alleine regelt, denn schließlich will kein Arbeitgeber Geld verschenken. Ich mache eigentlich seit Studiumbeginn nichts anderes in meinen Semesterferien und kann mir somit auch sehr viel Freizeit während des Semesters erarbeiten um mich besser auf mein Studium zu konzentrieren.

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Studentenjob Messehostess

16:41
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Wer sein Studium selbst finanzieren muss oder sich neben seinem BAföG etwas dazuverdienen möchte, hat die Möglichkeit als Messehostess zu arbeiten. So kann man sich am besten bei einer bestimmten Messeagentur bewerben, die die Studentinnen dann für verschiedene Messen einplanen können.

Besonders Studentinnen werden von Messeagenturen gerne als Messehostess eingesetzt, die neben einem gepflegten und attraktiven Erscheinungsbild auch mehrere Sprachen sprechen. Als Messehostess wird man für verschiedene Messen gebucht bzw. von seiner Messeagentur eingesetzt. Je nach Vorerfahrung und Eignung arbeitet man entweder im Bereich des Service, repräsentiert ein Unternehmen am Messestand oder begleitet einen Geschäftsmann ganztätig auf einer Messe und dolmetscht.

So kann es sein, dass man als Messehostess den Messebesuchern Kaffee servieren muss, aber auch Infomaterial an einem Messestand verteilt. Als Messehostess sollte man eine sehr offene und freundliche Art haben und darüber hinaus über sehr gute kommunikative Fähigkeiten verfügen. Des Weiteren gehören sehr gute Fremdsprachenkenntnisse zu den Grundvoraussetzungen für die Arbeit als Messehostess. Da man meist den ganzen Tag stehen muss, sollte man über eine gute körperliche Verfassung verfügen.

Meine Erfahrungen

Ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem Job als Messehostess gemacht. So konnte ich meine Studium der Politikwissenschaft mit meinem Studentenjob als Messehostess gut finanzieren und auch Reisen ins Ausland machen. Zu Beginn meiner Tätigkeit als Messehostess habe ich 13 Euro pro Stunde verdient, was sich mit der Zeit auf 18 Euro pro Stunde steigerte.

Da einige Messen in einer anderen Stadt stattfanden, bezahlte mir meine Messeagentur jeweils die Fahrtkosten und die Unterkunft. Als Messehostess hatte ich keine regelmäßige Arbeitszeiten, sondern musste auch oft am Wochenende arbeiten. In der Regel arbeitete ich 4- 10 Tage auf einer Messe, so dass dann viel Geld auf einmal verdienen konnte.

Es gab die Möglichkeit auf Lohnsteuerkarte zu arbeiten oder freiberuflich auf Gewerbeschein. Ich selbst hatte ein Gewerbe angemeldet, dessen Einnahmen bis zu 8000 Euro im Jahr steuerfrei sind. Nach einem Messeeinsatz habe ich abhängig von der Anzahl der Tage zwischen 400 und 1800 Euro verdient. Damit konnte ich sowohl meine Semestergebühren als auch meine Lebenshaltungskosten, wie Miete und Verpflegung, ohne Engpässe bezahlen.

Vorteile und Nachteile des Jobs

Der Vorteil des Studentenjobs als Messehostess ist es, dass man relativ gutes Geld in kurzer Zeit verdienen kann. Besonders in den Semesterferien kann so auf vielen Messen arbeiten und sich eine nette Summe ansparen, so dass man im Rest des Semesters finanziell gut über die Runden kommt.

Natürlich ist der Job als Messehostess auch sehr interessant, da man viele Leute kennen lernt und viel herum kommt. Nachteilig bewerte ich am Job der Messehostess, dass manchmal einige Seminare oder Vorlesungen ausfallen müssen, da man beispielsweise von Mittwoch bis Sonntag auf einer Messe arbeiten muss. Denn im Gegensatz zu einem Studentenjob in einem Büro, hat man als Messehostess keine festen Arbeitstage bzw. Arbeitszeiten, nach denen man seine Vorlesungen ausrichten kann.

Außerdem kann die Tätigkeit als Messehostess auch sehr anstrengend sein, wenn man den ganzen Tag stehen muss, so dass man zu müde ist, noch etwas fürs Studium zu tun. Da man aber ein sehr gutes Gehalt als Messehostess verdient und der Job in den meisten Fällen auch Spaß macht, kann ich den Job zur Studienfinanzierung sehr empfehlen.

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Wochenendjobs

16:28
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Als Student ist man bekanntermaßen knapp bei Kasse und sucht nach allerhand Gelegenheiten, das knappe Salär aufzubessern. So kann man sich ab und zu auch etwas Luxus gönnen, wie beispielsweise einen schönen Urlaub oder auch ein neues technisches Gerät wie ein Tablet, das man auch in der Vorlesung verwenden kann, um so mit moderner Hightech-Unterstützung die Noten signifikant zu verbessern. Idealerweise bietet sich dafür ein Studentenjob an. So jobben auch fast zwei Drittel aller Studenten neben dem Studium noch.

Oftmals stellt sich hier die Frage: Wie viel Geld darf ich hinzuverdienen und wie viele Stunden darf ich arbeiten? Prinzipiell darf natürlich jeder soviel arbeiten und auch so viel Geld verdienen, wie er will bzw. kann. Aber gerade bei Studenten gilt es einige Feinheiten zu beachten, um den Profit zu maximieren: Ist der Student noch mit bei den Eltern krankenversichert, darf der monatliche Hinzuverdienst aktuell 395 Euro nicht überschreiten.

Ausnahme: Läuft der Job als Minijob, sind auch die vollen 450 Euro möglich. Außerdem darf eine Arbeitszeit von 20 Stunden in der Woche nicht überschritten werden. Diese Grenzen gelten auch bei der studentischen Krankenversicherung. Eine Ausnahme bei der studentischen Krankenversicherung sind wiederum Wochenendjobs, um die es in diesen Artikel auch geht. Hier darf die Arbeitszeit von 20 Stunden auch überschritten werden, da die Krankenkasse in diesem Fall davon ausgeht, dass die Beschäftigung nicht mit dem Studium kollidiert.

Praktische Erfahrungen mit einem Wochenendjob

Auch ich habe als Student einen sogenannten Wochenendjob gemacht. Und zwar habe ich als Bierzapfer im Fußballstadion gearbeitet. Die Fußballspiele der Bundesliga sind meistens am Wochenende, in seltenen Fällen auch mal am Freitagabend. Gelegentlich gab es auch mal ein Länderspiel oder ein Freundschaftsspiel, das kann auch unter der Woche stattfinden.

Der Job hat großen Spaß gemacht. Man müsste sich einige Stunden vor Spielbeginn vor dem Stadium einfinden, mit einem speziellen Ausweis ist man durch die Eingangskontrolle gelangt und hat sich dann zu seinem Kiosk begeben. Dort wurde dann alles für den großen Ansturm der Fans vorbereitet: Die Bierfässer wurden herangerollt und angeschlossen, der Bratwurstgrill wurde hochgefahren und die Kassen fertig gemacht. Der große Ansturm beschränkt sich auf die Zeit vor dem Spiel, direkt dem Spiel und besonders während der Halbzeitpause.

Nach dem Spiel wird dann entweder der Sieg gefeiert mit Bier oder der Frust ertränkt, auch mit Bier. Pro Stunde gab es 8,50 Euro. Für einen Einsatz hat sich dies dann auf ungefähr 60 bis 70 Euro summiert. Bei zwei bis drei Spielen im Monat wurden daher zwischen 150-200 Euro ohne Abzüge direkt aufs Konto überwiesen.

Fazit:

Meiner Erfahrung nach ist solch ein Wochenendjob empfehlenswert. Abgesehen von dem Geld, das natürlich immer begrüßenswert ist, kann eine derartige Tätigkeit auch eine willkommene Abwechslung von dem unfassbaren Stress, den ein Studium mit sich bringt, bieten. Einen Job, der hauptsächlich am Wochenende stattfindet, hat zudem den Vorteil, dass das Studium kaum darunter leidet.

So bleibt immer noch ausreichend Zeit, um zu lernen und sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Man sollte aber einen Job wählen, der auch Spaß bringt und bei dem man neue Erfahrungen sammeln kann.

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Wie viel darf ein Student verdienen?

27. Februar 2014 17:35
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Während des Studiums müssen viele Studenten nebenbei arbeiten gehen. Die Unterstützung der Eltern, das Kindergeld oder auch das BaFöG reicht oft nicht aus. Mit Nebentätigkeiten wird das Studium finanziert. Studenten sind oft selbstständig, haben eine kurzfristige Vollzeitbeschäftigung oder einfach nur einen Nebenjob. Wie viel darf denn ein Student dazuverdienen?

Was ist ein Student?

Ein Student gilt als Student, wenn er immatrikuliert ist. Die Immatrikulation bedeutet die Einschreibung an Universitäten oder Fachhochschulen. Arbeitet ein Student nebenbei, darf er 19 Wochenstunden arbeiten – aber nicht mehr als diese vorgegebene Stundenzahl. Arbeitet ein Student mehr als 19 Stunden, ist er kein Student mehr, auch wenn er weiter immatrikuliert ist.

Das Einkommen des Studenten

Für einen Studenten gibt es nicht nur die Begrenzung der Wochenstunden, sondern auch die Begrenzung des Einkommens. Allerdings gibt es Grenzen, je nach Beschäftigung. Grundsätzlich darf ein Student 450 Euro monatlich verdienen. Der Arbeitgeber kümmert sich um die Pauschalabgaben (Sozialversicherung). Der Student hat keine steuerlichen Abgaben. Bei 450 Euro ist es egal, wie viel Jobs der Student hat. Die Grenze des Verdienstes darf nicht überschritten werden. Ansonsten muss er Lohnsteuer abführen.

Die kurzfristige Vollzeitbeschäftigung

Ein Student kann auch kurzfristig eine Vollzeitbeschäftigung annehmen. Dies geschieht oft im Rahmen der Saisontätigkeit sowie bei Messeveranstaltungen. Die Tätigkeit muss allerdings zeitlich begrenzt sein; also kurzfristig. Das heißt, sie darf fünfzig Arbeitstage nicht überschreiben. Dies sind umgerechnet zwei Monate, wenn die Woche fünf Arbeitstage hat.

Der Arbeitgeber braucht in diesem Fall keine Sozialversicherungsabgaben abführen. Der Student ist allerdings in diesem Fall lohnsteuerpflichtig. Die steuerfreien Einkünfte liegen derzeit bei 8004 Euro pro Jahr (2013).

Ein Student benötigt eine Lohnsteuerkarte, wenn er eine nicht-selbstständige Tätigkeit ausübt. Bei einer Selbstständigkeit ist ein Gewerbeschein pflicht, wenn es keine freiberufliche Tätigkeit ist. Dies ist zum Beispiel bei einer journalistischen Tätigkeit der Fall. Hat eine Student noch eine zweite Nebentätigkeit muss er auch eine zweite Lohnsteuerkarte haben.

Die Selbstständigkeit des Studenten

Ein Student hat auch die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten. Dazu wird ein Gewerbeschein benötigt, wenn es keine freiberufliche Arbeit ist (beispielsweise journalistische Arbeit). Die Gewerbesteuerpflicht ist im Gewerbesteuergesetz (GwStg) durch § 11 geregelt. Derzeit liegt die Steuerpflicht bei 24.500 Euro per Anno (2013).

Ein Student ist umsatzsteuerpflichtig, wenn der Umsatz zuzüglich Steuern den Betrag von 17.500 Euro übersteigt, und zwar im laufenden Kalenderjahr. Dies ist im Umsatzsteuergesetz (UStg) § 19 – Besteuerung der Kleinunternehmen geregelt.

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Bafög und Nebenjob – was beachten?

21. Januar 2014 11:18
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Selbst der Bafög Höchstsatz genügt in der heutigen Zeit kaum noch, um die Kosten vür Lebensunterhalt, Studienmaterialien und Freizeit zu bestreiten. Daher ist es durchaus üblich, zusätzlich zum Bafög noch einen Nebenjob aufzunehmen. Hier gibt es einige Dinge zu beachten. Im folgenden Beitrag sollen die Fragen beantwortet werden, welche Richtlinien es in Bezug auf Bafög und Nebenjob gibt. Wieviel Geld kann man neben dem Bafög verdienen, ohne dass dieses eingeschränkt wird? Wieviel Zeit darf man für den Nebenjob investieren, ohne dass der Status als hauptberuflicher Student in Frage gestellt wird?

Der Baföghöchstsatz liegt derzeit bei knapp über 640 Euro pro Monat. Das klingt für einen Studenten zunächst nach einer Menge Geld. Wenn man sich aber die hohen Mietkosten in den meisten Studentenstädten anschaut kann schon dafür die Hälfte des Bafögs draufgehen. Weitere Kosten für das Studium und das Leben kommen noch dazu. die 640 Euro werden also schnell knapp. Es stellt sich also die Frage, wieviel Geld man nebenbei noch dazuverdienen darf.

Wieviel verdienen?

Die Rechnung ist ziemlich simpel. Pro Jahr dürfen 4.800 Euro neben dem Bafög dazuverdient werden, ohne dass es sich mindernd auf dieses auswirkt. Dabei wird von einem typischen Studienjahr ausgegangen, das im Oktober beginnt und im September nach den Sommersemesterferien endet. Werden diese 4.800 Euro überschritten, so kann es zu einer Rückforderung des gezahlten Bafögs kommen.

Dieser Betrag entspricht 400 Euro pro Monat, die per Nebenjob neben dem Bafög verdient werden dürfen. Wer keinen regelmäßigen Job hat, der kann aber auch größere Summen in den Semesterferien monatlich dazuverdienen. Wichtig ist nur, dass der Gesamtbetrag von 4.800 Euro im Jahr nicht überschritten wird.

Vorteile Nebenjob neben Bafög:

  • 400 Euro monatlich bzw. 4.800 jährlich dazu
  • Der Freibetrag von 4.800 Euro im Jahr kann ohne Anrechnung auf das Bafög dazuverdient werden.

  • finanzielle Flexibilität
  • Nebenjob + Bafög bedeutet natürlich eine deutlich gesteigerte finanzielle Flexibilität. Wer den Bafög Höchstsatz bekommt und auch noch 400 Euro pro Monat dazuverdienen kann, der kommt auf ein monatliches Einkommen von 1.040 Euro. Damit lässt es sich gut leben.

  • egal ob regelmäßiges Einkommen oder nur in Semesterferien
  • Es spielt beim Nebenjob neben dem Bafög keine Rolle, ob das Geld monatlich verdient wird oder größere Mengen in den Semesterferien reinkommen. Solange der jährliche Freibetrag von 4.800 Euro nicht überschritten wird, bleibt der Bafögsatz gleich.

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Freelancer neben dem Studium

7. Januar 2014 17:42
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Freie Mitarbeit oder Freelancing ist ebenfalls eine interessante Möglichkeit, das Studium zu finanzieren. Hier ist natürlich eine ordentliche Portion an Selbständigkeit und Eigenmotivation notwendig. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Der Studierende ist nicht abhängig vom Jobangebot, dass in der jeweiligen Stadt herrscht, sondern kann sich seine Aufträge selber suchen. Daneben lernt man bereits im Studium wichtige Dinge für das spätere Berufsleben. Neben der Berufserfahrung ist das vor allem die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Für zukünftige Arbeitgeber könnten Studenten, die als Freelancer gearbeitet haben, ebenfalls sehr interessant sein.

Wie werde ich Freelancer als Student?

  1. eigene Fähigkeiten einschätzen
  2. Zunächst stellt sich die Frage, was man selber besonders gut kann. Wenn das auch noch Fähigkeiten sind, die in der Wirtschaft gefragt sind, ist das schon mal von Vorteil. Mögliche Tätigkeiten eines Freelancers wären Grafikdesign, Programmierung, Texte verfassen, Übersetzungen, Softwaretesting, Webdesign, Onlinemarketing, Suchmaschinenoptimierung.

  3. eigene Fähigkeiten ausbauen
  4. Wer noch über keine relevanten Fähigkeiten verfügt, der sollte sich nebenbei etwas sinnvolles anlernen. Im Studium wird selten wirklich praktisches Knowhow vermittelt. Arbeitgeber legen aber genau auf dieses den meisten Wert. Es lohnt sich also nicht nur für mögliche Freelancertätigkeiten, sich praktische Fertigkeiten anzueignen. In der Bibliothek finden sich schnell Fachbücher und Anleitungen zu Webdesign, Programmierung … Auch ein Volkshochschulkurs kann ein guter Einstieg sein.

  5. den Markt sondieren
  6. Wenn ich ungefähr weiss, was ich gut kann, dann lohnt es sich, einen Blick auf den relevanten Markt zu werfen. Schon die Lektüre von Stellenanzeigen ist ein interessanter Anhaltspunkt. Hier findet man schnell Firmen, die grob das suchen, was man selber kann. Fachforen, Zeitungen und persönliche Kontakte können weitere wertvolle Hilfen bieten.

  7. Kontakt aufnehmen
  8. Businessnetzwerke wie Xing bieten die Möglichkeit, zu potentiellen Kunden Kontakt aufzunehmen. Direkt mit der Tür ins Haus fallen ist vielleicht nicht die beste Option. Vielleicht kann man zunächst ein lockeres Gespräch suchen und Interesse für die Firma, die Arbeit des Gesprächspartners signalisieren.

Was gibt es noch zu beachten

Wer Rechnungen schreibt und neben dem Studium als Freelancer arbeitet, der muss sich natürlich auch mit Steuern und sonstigen bürokratischen Hürden auseinandersetzen.

  • Steuernummer vom Finanzamt
  • Fällt die Tätigkeit unter die Freien Berufe kann man sich einfach beim Finanzamt eine Steuernummer holen und sich als Freiberufler melden. In der jährlichen Steuererklärung muss zusätzlich Anlage S ausgefüllt werden (Infos auch hier: https://www.elster.de/anwenderforum/showthread.php?32731-Freiberufler-welche-Formulare)

  • Gewerbe?
  • Tätigkeiten wie Webdesign und freie Autorenschaft könnten als Freiberuf durchgehen (hier kann das Finanzamt Auskunft geben). Bei anderen Tätigkeiten muss ein Gewerbe angemeldet werden. Die Anmeldung selber geht schnell und kostet um die 50 Euro Gebühren. Wer unter 17.500 Euro Umsatz bleibt fällt unter die Kleinunternehmerregelung und muss keine Mehrwertsteuer auf der Rechnung ausweisen (netto = brutto)

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Studium mit Promotionjobs finanzieren

17:27
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Promotion Jobs sind bei Studenten sehr beliebt. Man kann relativ schnell ordentliches Geld verdienen. Wie überall gibt es natürlich seriöse und weniger seriöse Anbieter. Mit etwas Glück, kommunikativer Stärke und einem sympathischen, bestimmten Auftreten können Studierende sich mit Promotionsjobs das Studium finanzieren. Zu achten ist dabei, dass der Job mit einer Grundvergütung versehen ist. Diese kann dann durch Provisionen für einzelne erreichte Kundenkontakte aufgestockt werden.

Promotion ist für Unternehmen ein Marketinginstrument, bei dem durch sympathische und nette juge Leute eingesetzt werden, um Produkte und Dienstleistungen direkt der Zielgruppe nahezubringen. Es handelt sich also um eine Form des Direktmarketing. In der Praxis sieht man Promotionteams häufig in Fußgängerzonen oder an anderen belebten Plätzen, wo die potentielle Zielgruppe überdurchschnittlich oft anzufinden ist. Es ist also nicht verwunderlich, dass Promoter für Zigarettenfirmen oft in die Kneipen kommen, während sich Promoter von überregionalen Zeitschriften und Magazinen häufig auf dem Universitätsgelände rumtreiben.

Gern wird Promotion bei Produkten eingesetzt, die man nicht über ein Werbeplakat oder einen kurzen Fernsehspot erklären kann. In dem Fall geht es um Informationen, die vermittelt werden, um so das Interesse am Produkt zu wecken.

Im einfachsten Fall muss Promotion aber gar nicht groß mit Erklären und Beraten zusammenhängen. Es kann auch einfach darum gehen, Prospekte und anderes Werbematerial direkt an die potentiellen Kunden zu verteilen.

Ob Messehostess oder Promoter im Supermarkt: etliche Jobbörsen und Agenturen suchen für unterschiedliche Promotionaktionen Studenten – oft mit Gewerbeschein. Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit sind wichtige Voraussetzungen für einen Einsatz als Promoter.

Darüber hinaus können aber spezifische Fachkenntnisse gefragt sein – wie zum Beispiel das Beherrschen einer Fremdsprache, technisches Verständnis oder auch Kenntnisse im Bereich Kosmetik.

Weitere Infos rund um studentische Promotionjobs findet man z.B. auf

Studentenjobs24.de/promotionjobs oder auch auf www.promotionjobs.name

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Studium mit Minijobs finanzieren

17:21
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Minijobs ermöglichen es, bis zu einem Einkommen von 450 Euro im Monat von der Versicherungspflicht befreit zu werden. Das betrifft in erster Linie die Kranken- und Arbeitslosenversicherung. Wer unter der magischen Einkommensgrenze bleibt, muss also keine Abgaben zahlen. Auch Lohnsteuer fällt in diesem Fall nicht an, da man auch unter der Grenze für Lonsteuerpflicht bleibt. Für Studenten gelten diese Regeln ebenfalls, solange bestimmte Voraussetzungen zutreffen.

Vorteile von Minijobs:

  • keine Steuerpflicht
  • keine Krankenversicherungsabgaben
  • keine Arbeitslosenversicherungsabgaben

Minijobs sind für Studenten sehr interessant, das das Geld quasi brutto gleich netto auf das eigene Konto wandert. So kann man sich jeden Monat ein hübsches Sümmchen dazuverdienen. 450 Euro pro Monat mehr oder weniger kann schon was ausmachen.

Wann ist ein Studentenjob abgabefrei?

Die Minijobregelungen gelten sicherlich nicht für jede Art Studentenjob. Wer die Steuer- und Versicherungsabgaben vermeiden will, der sollte sich vorab gut informieren.

  • Gehalt bis 450 Euro pro Monat
  • Arbeitszeit unter 20 Stunden / Woche
  • evtl. befristet auf 50 Arbeitstage

Für Studenten gelten besonderen Regelungen. Wenn sie neben dem Studium einen Job haben und unster 20 Wochenstunden arbeiten, ist dieser in aller Regel abgabenfrei. Wer über 20 Stunden pro Woche arbeitet, der gilt eigentlich nicht mehr als Student, sondern als ganz normaler Arbeitnehmer. In diesem Fall würden die besonderen Vergünstigungen für Studenten wegfallen und Versicherungsabgaben wären fällig.

Wer also über 20 Stunden die Woche arbeitet, der kann trotzdem abgabenfrei bleiben, wenn er in die Regelungen des Minijobs fällt. Die magische Grenze ist dabei zum einen das Entgelt für den Job. Unter 450 Euro sind die Einnahmen in aller Regel frei von Steuern und Versicherungen.

Interessanter dürfte für Studenten die Regelung einer befristeten Beschäftigung während der Vorlesungszeit sein. Wenn diese nicht länger als 50 Werktage dauert, kann sie abgabenfrei bleiben. Wer also für ein bis zwei Monate einen Vollzeitjob ausübt, der muss keine Sozialversicherungsabgaben zahlen.

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Studienfinanzierung per Studentenjob

16:57
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Aktuelle Studentenjobs deutschlandweit

In der Suchmaske oben findet sich aktuelle Studentenjobs in ganz Deutschland und auch im deutschsprachigen Ausland. Die Studienfinanzierung per Studentenjob stellt noch eine der beliebtesten Arten dar, wie man Geld für das Studium verdienen kann.

Mit den Filterfunktionen kann schnell nach dem gesuchten Ort oder der gewünschten Beschäftigung gefiltert werden.

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Jobben im Studium

17. Dezember 2013 16:57
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Der klassische Studentenjob ist nach wie vor die übliche Methode, um sich Geld für das Studium zu verdienen. Dabei können zwei Formen unterschieden werden. Zum einen gibt es regelmäßige Studentenjobs, bei denen nach den Vorlesungen gearbeitet wird. Diese nehmen in einige Stunden pro Woche in Anspruch. Denkbar ist auch ein Job am Wochenende. Die andere Variante ist ein Job in den Semesterferien. Hierbei wird mehrere Wochen oder gar Monate am Stück in Vollzeit gearbeitet. Das bedeutet viel Geld auf einmal. Idealerweise muss so kein Teilzeitjob neben dem Studium aufgenommen werden, was den großen Vorteil hat, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Die Gründe, warum man sich für das Jobben neben dem Studium entscheidet, können vielfältig sein. Zum einen kann es einfach darum gehen, das lockere Studentenleben vernünftig zu finanzieren. Wer Abends häufig in Kneipen und Clubs unterwegs ist, der braucht das nötige Kleingeld dafür. Mit einem Job kann man sich einfach die eine oder andere Freude mehr leisten. Oft reicht das knappe Bafög auch einfach nicht aus. Dann bietet der Job die Möglichkeit, ein paar hundert Euro pro Monat dazuzuverdienen.

Der härteste Fall ist sicherlich die komplette Finanzierung der Lebenshaltung während des Studiums durch einen Nebenjob. In dem Fall haben die Studierenden keinen Anspruch auf Bafög, erhalten keine Unterstützung der Eltern und verzichten auch auf die Aufnahmen eines Studentendarlehens. Wer diese Form der Vollfinanzierung wählt, der muss schon einen Job finden, der sich über der 450 Euro bewegt und trotzdem den Ablauf des Studiums nicht gefährdet.

Vorteile Jobs in den Semesterferien:

  • Mehrere Wochen am Stück arbeiten
  • Bei einem Job in den Semesterferien arbeitet man gleich mehrere Wochen oder Monate am Stück. Es handelt sich quasi um einen ganz normalen Arbeitstag. So ist die Wahl des Jobs natürlich deutlich flexibler und auch die Vergütung kanns ich unterm Strich sehen lassen.

  • Rest des Semesters „frei“
  • Wenn der Job vorbei ist kann man sich den Rest des Semesters auf das Studium konzentrieren. Nach Vorlesungen und Lernen muss man sich nicht noch am Abend zu irgendeinem Job schleppen.

  • Größere Summe Geld auf einen Schlag
  • Wer das Geld für Urlaub, ein Auslandssemester oder eine größere Anschaffung ausgeben möchte, der muss nicht großartig sparen. Die Summe steht auf einen Schlag zur Verfügung. Auch für die Finanzierung des Semesters hat das Vorteile. So kann man vorab schon ungefähr einschätzen, wieviel Geld zur Verfügung steht und ob weitere Jobs notwendig sind.

  • Kann als sinnvolle Berufserfahrung aufgeführt werden
  • Wer sich einen Job sucht, der grob zu seinem Studium bzw. zu seinen zukünftigen beruflichen Zielen passt, der kann mehrere Monate Berufserfahrung am Stück in den Semesterferien auch bei Bewerbungen sehr gut als praktische Erfahrung angeben.

Vorteile Nebenjobs in der Vorlesungszeit:

  • regelmäßiges Geld
  • Wer neben dem Studium regelmäßig jobbt, der hat natürlich auch regelmäßige Geldeinnahmen. Bei Jobs in den Semesterferien kann es theoretisch passieren, dass das Geld im Laufe des Semesters ausgeht.

  • Semesterferien „frei“
  • Die Semesterferien sind prinzipiell frei bzw. muss hier nicht in Vollzeit gearbeitet werden. Man kann sich auf den Nebenjob, die Vorbereitung von Prüfungen usw. aber auch auf möglichen Urlaub konzentrieren.

  • keine Steuerabgaben
  • Wer unter den 450 Euro bleibt, der zahlt keine Lohnsteuer und auch keine Versicherungsbeiträge. Bei Ferienjobs kommt man locker über die Grenze, ab der Steuern fällig werden. Diese kann man allerdings per Steuererklärung zurückfordern

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