Archive for the ‘erfahrungen’ Category

Studentenjob Stadtführer

14. April 2014 16:31
posted by adminjanoscho
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Vor allem in Großstädten werden immer wieder auch Studenten für den Einsatz als Stadtführer gesucht. Wer sich mit solch einem Job ein wenig Geld dazuverdienen möchte, der sollte in jedem Fall sehr gute Ortskenntnisse haben, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen, einige Fakten über die Stadtgeschichte parat haben und über gute Englischkenntnisse verfügen.

Noch besser wären Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache. Vor allem Spanisch, Russisch oder auch Chinesisch und Japanisch sind Sprachen, die bei Stadtführungen immer wieder nachgefragt werden. In manchen Fällen kann auch ein Geschichtsstudium von Vorteil sein.

Wie läuft der Job ab?

Gearbeitet wird als Stadtführer im Prinzip an jedem Tag, aber vor allem am Wochenende werden viele Stadtführer benötigt, weil dann auch Kurzreisende oder Tagesausflügler in die Städte kommen. Je nach Angebotsform dauert eine Stadtführung in der Regel zwischen einer halben Stunde und bis zu zwei Stunden.

Gerade in den vergangenen Jahren sind auch Themen- oder Motto-Führungen immer beliebter geworden. So gibt es beispielsweise Führungen, die über die Kriminalgeschichte einer Stadt berichten, Führungen, bei denen es insbesondere um die kulinarischen Köstlichkeiten einer Stadt geht, oder Führungen, die nach Einbruch der Dunkelheit angeboten werden, um hier einen ganz besonderen Blick auf die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu bekommen. In jedem Fall lässt sich der Job sehr gut als Nebentätigkeit verrichten und mit einem Studium bestens vereinbaren.

Meine Stadtführer-Karriere in Bremen

Ich selbst habe knapp drei Jahre lang in Bremen als Stadtführer gearbeitet und kann im Nachhinein sagen, dass dies wirklich einer meiner besten Nebenjobs überhaupt war. Eingesetzt wurde ich zwei- bis dreimal in der Woche. Ich habe vor allem klassische Stadtführungen rund um den Marktplatz mit Rathaus, Dom und Roland-Statue gemacht.

Von dort aus wanderten meine Bremen-Besucher und ich durch die Böttcherstraße, die durch ihre viele Jugendstilarchitektur sehr sehenswert ist, und durch den Schnoor, der Bremens ältesten Teil markiert. Hier sind die Gassen so schmal gewesen, dass sich an manchen Stellen zwischen den Fachwerkhäusern keine zwei Menschen begegnen durften. Gelegentlich habe ich aber auch bei den sogenannten Stadtmusikanten-Führungen mitgewirkt.

Da haben ein paar Kollegen und ich uns als Esel, Hund, Katze und Hahn verkleidet, und auf ganz besonders „tierische“ Art und Weise von der alten Hansestadt und ihren vielen Geschichten berichtet. Irgendwie war ich immer für die Rolle des Hundes gesetzt, was mir aber eigentlich immer sehr viel Freude bereitete. Verdient habe ich zwischen 300 und 400 Euro im Monat. Mit Sicherheit waren das keine Reichtümer, aber in Kombination mit dem Geld, das ich von meinen Eltern erhielt, konnte ich so ganz passabel meine Studienzeit überstehen.

Was spricht für einen Job als Stadtführer?

Wer richtig viel Geld neben dem Studium braucht, der sollte vielleicht besser in einer Fabrik oder in der Gastronomie arbeiten, weil sich dort einfach deutlich mehr Stunden abreißen lassen. Der Job als Stadtführer ist aber in jedem Fall sehr abwechslungsreich, und man lernt wirklich sehr viele Menschen aus der ganzen Welt kennen.

Zudem ist man viel an der frischen Luft und gut zu Fuß unterwegs. Dies ist einfach ein perfekter Ausgleich zu einem Studium, das doch in den meisten Fällen zumeist im Sitzen und im Inneren eines Gebäudes verbracht wird. Wer die Chance bekommt, als Stadtführer zu arbeiten, der sollte diesen Job in jedem Fall machen.

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Studentenjob Datenerfasser

16:18
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Um sein Studium zu finanzieren gibt es heute viele verschiedene Möglichkeiten. Eine etwas ausgefallenere Art sich etwas dazu zu verdienen ist ein Studentenjob als Datenerfasser. Was sich im ersten Moment nach schwieriger Arbeit anhört, ist doch im Grunde ganz einfach.

Was macht ein Datenerfasser?

Als Datenerfasser besteht die Aufgabe darin, vorstrukturierte Informationen in ein EDV-System zu übertragen. Hierbei kann es sich um ganz unterschiedliche Informationen handeln. So hat man es zum Beispiel mit statistischen Auswertungen oder auch Lagerbeständen zu tun.

Manchmal muss man die Informationen auch selbst zusammentragen. Hierfür gibt es dann vorgefertigte Tabellen, in welche dann zum Beispiel der Inhalt des Lagers erfasst wird. Die Arbeit ist sehr schnell zu erlernen. Man sollte sich lediglich ein wenig mit Computern auskennen, damit diese auch souverän bedient werden können.

Der Beruf des Datenerfassers wird vor allem in Firmen benötigt, welche sich mit der Auswertung von Daten beschäftigen oder große Datenbestände zu verwalten haben. Hierzu zählen Unternehmen, welche zum Beispiel ein großes Kundenregister führen und einen regen Warenein- und Ausgang haben. Von Vorteil ist, wenn man sich mit Programmen wie Excel oder Access auskennt, welche primär Verwendung finden und als Grundlage für die jeweilige Datenbank dienen.

Was muss man in diesem Job machen?

Auch ich hatte einige Bedenken, bevor ich mich dazu entschloss als Datenerfasser tätig zu werden. Dabei ist der Zugang zu diesem Beruf gar nicht schwer. So erfuhr ich erst während des Bewerbungsgesprächs, dass es für den Beruf als Datenerfasser keine vorgeschriebene Ausbildung gibt.

Lediglich Erfahrungen im Bereich der Betriebswirtschaft sind vorteilhaft aber nicht notwendig. Zudem muss man keine Unterlagen über eventuelle Erfahrungen im Beruf vorlegen und auch der Lebenslauf ist nur pro forma. Einzig seine Studienbescheinigung sollte man vorlegen. Diese ist erforderlich, da sich hieraus rechtliche Kriterien ergeben, welche vom Arbeitgeber zu erfüllen sind. Vor allem in versicherungstechnischer Hinsicht ist sie erforderlich. Im Grunde kann jeder, diesen Beruf ausüben, der sich ein wenig mit Computern auskennt.

Wie lief es im Job?

Da keine weiteren Unterlagen erforderlichen waren, konnte ich sofort an die Arbeit gehen. Schnell war das Wesentliche geklärt und innerhalb von nur einer halben Stunde war ich in die Grundlagen eingearbeitet. Das einzige worauf ich achten musste, war das Einkommen.

Dieses wird auf das BAföG angerechnet und darf daher nicht zu hoch ausfallen. Bei mir war es so, dass es unter 400 Euro liegen musste. Dies entspricht dann einem 400 Euro Job, welcher in Deutschland nicht auf das BAföG angerechnet wird. Ansonsten waren keine weiteren Nachweise nötig.

Ich konnte sofort mit der Arbeit beginnen und diese ist zwar an manchen Stellen etwas einseitig, aber dennoch geht sie leicht von der Hand. Im Grunde ist der Job als Datenerfasser eine der leichtesten Varianten, sein Studium zu finanzieren. Viele andere Jobs sind da weit schwieriger.

Was bleibt unterm Strich?

Der Vorteil ist natürlich, dass die Arbeit einfach von statten geht. Man ist danach nicht kaputt und kann sich auch noch mit anderen Dingen beschäftigen. Natürlich liegt die Bezahlung im Bereich des Erwarteten. Man kann mit 200 Euro rechnen. Je nach Unternehmen kann auch mehr bezahlt werden. Zumindest hat man etwas mehr Geld in der Tasche. Bei mir half dies schon ungemein und ich kann es nur jedem empfehlen.

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Studentenjob Nachhilfelehrer

16:03
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Wie ich als Nachhilfelehrer mein Studium finanziere

Mit der erfolgreichen Bewerbung um einen Studienplatz steht meist auch ein Umzug in eine neue Stadt an und die erste eigene Wohnung muss irgendwie finanziert werden. Studieren ist meistens zeitaufwendiger als es zu Beginn den Anschein macht und so solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr noch genug Zeit habt für einen Nebenjob. Eine zeitlich flexible Möglichkeit neben dem Studium noch Geld zu verdienen bietet der Job als Nachhilfelehrer.

Dabei könnt ihr euch entweder privat um Schüler bemühen, auf zahlreichen Homepages, oder auch über Aushänge in Supermärkten werden immer wieder Nachhilfelehrer gesucht, oder ihr arbeitet in einem Nachhilfeinstitut und bekommt darüber die Schüler vermittelt. In einem Nachhilfeinstitut stehen euch meistens Räumlichkeiten für den Unterricht zur Verfügung während ihr euch bei privat vermittelten Schülern meistens bei ihnen daheim trefft oder eure Wohnung für den Unterricht zur Verfügung stellt.

Seit einigen Jahren stellen auch immer mehr Ganztagsschulen Studenten ein, die Kleingruppen nachmittags in der Schule Nachhilfe geben und bei den Hausaufgaben helfen.
Als Nachhilfelehrer können nicht nur Lehramtsstudenten arbeiten, sondern alle Studenten, die Spaß am Unterrichten haben, erklären können und ein Fach gut beherrschen.

Meine Erfahrungen

Ich finanziere mein Studium mit Nachhilfestunden im Fach Deutsch für Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe. Dabei studiere ich gar nicht Germanistik auf Lehramt, sondern Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften. Meine Schüler habe ich anfangs über Aushänge in Supermärkten gesucht und später haben dann die Eltern meine Nummer an andere neue Nachhilfekandidaten weitergegeben.

Die zahlreichen Nachhilfestunden in Grammatik haben dabei nicht nur meinen Schülern weitergeholfen, sondern ich selbst habe auch noch einiges lernen können. Als Nachhilfelehrer brauche ich viel Geduld und Einfühlsamkeitsvermögen, manchmal dauert es lange bis sie etwas verstehen und ich muss ihnen immer wieder das Gleiche erklären.

Einer meiner Schüler hat zum Beispiel wie selbstverständlich auf einmal alle Verben groß geschrieben, weil im Unterricht die Nominalisierung besprochen wurden. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihm begreiflich machen konnte, dass man Verben nur in bestimmten Ausnahmefällen groß schreibt. In der Mittelstufe machen die Schüler im Deutschunterricht schon anspruchsvollere Dinge, wie Gedichte interpretieren, oder Kurzgeschichten analysieren.

Dabei ist es wichtig die Schüler zu motivieren und ihnen die Lösung nicht direkt vorzugeben. Nachhilfe geben bedeutet für mich den Schülern das Gefühl zu geben, dass sie viel mehr können, als ihre Note aussagen.

Wie sieht der Verdienst aus?

Während ihr in einem Nachhilfeinstitut meistens als studentische Aushilfe, oder als Minijobber auf 450€ Basis eingestellt werdet, müsst ihr euch als privater Nachhilfelehrer selbst über die Zahlungsmodalitäten mit den Eltern einig werden.

Am sinnvollsten ist es Rechnungen zu schreiben, so hat man einen Überblick über seine Einnahmen, die für den Erhalt von Bafög und Kindergeld immer an bestimmte Höchstgrenzen gebunden sind. Die Arbeit als Nachhilfelehrer ist sehr abwechslungsreich und es macht Spaß die Lernerfolge der Kinder zu beobachten.

Auf der anderen Seite kann es auch ganz schön anstrengend sein immer wieder das Gleiche zu erklären und ihr müsst regelmäßig Stunden vorbereiten und euch die Nachmittage und das Wochenende für die Stunden freihalten.

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Studentenjob Mystery Shopper

15:54
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Der so genannte Point of Sale ist seit einigen Jahren ja ein sehr im Fokus liegender Bereich. Da die Produkte von den Kunden häufig als ähnlich oder sogar gleich wahrgenommen werden, kommt dem Service direkt vor Ort eine große Bedeutung zu, denn er macht den Unterschied. Nachdem ich mich selber oft über die „Servicewüste Deutschland“ geärgert hatte, zudem BWL studiert habe, fand ich den damals neuen Bereich des Mystery Shoppings sehr interessant.

Wie kommt man zu dem Job?

Ich habe also einmal geschaut, welche Firmen so etwas anbieten, und stellte fest, dass es einige sehr große Firmen gibt und viele kleine, die aber wenig vertrauenswürdig wirkten, mir etwas zu dick auftrugen. Die Großen sind auch sehr schnell in der Reaktion gewesen, so dass ich schon 2 Tage nach dem Einreichen meiner online Bewerbung Einladungen bekam, als Mystery Shopper mitzumachen.

Vorweg kann man auf jeden Fall sagen, dass man als Student kommunikativ sein muss, denn es kommt ja darauf an, real den Service zu testen, also auch heraus zu finden, wie der Service sich in den einzelnen Schritten gestaltet. Wer also am liebsten in Supermärkten oder großen Kaufhäusern kauft, weil er da selber nicht reden muss, sollte die Finger davon lassen, denn die Fragen oder Kommunikationsangebote könnten sonst erkennbar gewollt und künstlich rüber kommen!

Meine Erfahrungen

Ich habe für zwei Anbieter gearbeitet, die keine Studienbescheinigungen sehen wollten, sondern wohl beim Taining bzw. dem Kennenlernen schon gesehen haben, mit wem sie es zu tun hatten. Ein wenig musste man sich zur Motivation äußern, aber vor allen Dingen ging es um das Prozedere, wann man sich nach einem Kauf Notizen machen muss (schnell danach, um alle Details zu behalten, aber natürlich niemals in Sichtweite des Personals, das „überprüft“ wird).

Ich hatte gleich mehrere Einsätze in einer Woche, sollte einen Burgerladen austesten. Danach war aber erst mal Funkstille, so dass ich schon dachte, das war`s. Dann kam aber wieder eine Kampagne, bei der wir zu dritt stark eingespannt waren. Das war zum Glück in den Semesterferien, so dass ich da sehr viel geshoppt habe, dieses Mal ging es um die Beratung in einem Baumarkt (ein Trauerspiel).

Da das Geld ganz gut war, hatte ich im Semester weniger die Notwendigkeit zu shoppen, aber ich würde niemandem raten, sich darauf zu verlassen, dass regelmäßig was kommt. Die Anfahrt wurde nicht bezahlt, wofür einiges an Zeit drauf ging, und ich würde sagen, dass ich durchschnittlich über das Jahr verteilt vielleicht 400 Euro pro Monat verdient habe. Das Geld war für das tägliche Leben, Auto, ein bisschen Ausgehen ganz gut.

Vor- und Nachteile

Wer wie ich BWL/Marketing als Fach studiert, sich mit der Praxis gerne schon beschäftigt, oder wer einfach ein bisschen den „Sherlock Holmes“ geben will, der heimlich gucken kommt, ist mit dem Job gut aufgestellt. Durch die Unregelmäßigkeit der Einsätze, die auch von den Produkten abhängig waren, ist der Job aber ganz sicher nicht dazu geeignet, die Existenz zu sichern.

Er kann Spaß machen, aber 10 mal den gleichen Bogen auszufüllen, ob der Verkäufer in Filiale A oder B Blickkontakt aufnahm, war schon etwas öde. Bedingt empfehlenswert, eher als ein nettes Extra außer Haus.

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Studentenjob Komparse

11. April 2014 11:53
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Jobbeschreibung

Komparsen sind Nebendarsteller, oder besser gesagt, Statisten in Filmen, Theater- und Fernsehproduktionen. In meiner Studienzeit kam es am häufigsten dazu, dass ich in Fernsehproduktionen mitgespielt habe. Wichtig für den Job ist natürlich in erster Linie Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Oft bekommt man auch keine Rolle, was insbesondere bei größeren Produktionen passieren kann, bei denen die Bewerberanzahl die Anzahl der Plätze übersteigt. Bei Absagen darf man den Kopf nicht lange hängen lassen. Man muss sich immer vor Augen halten, dass es dem Regisseur, oder dem Casting-Chef in erster Linie darum geht schnell an passende Schauspieler zu kommen.

Es ist sehr hilfreich, wenn man bereits Schauspielerfahrung hat, weil man dadurch gleich Referenzen vorzeigen kann. Aber mit der Übung kommt natürlich auch das nötige Selbstbewusstsein, sodass man sich nicht groß Gedanken machen muss am Anfang seiner „Karriere“. Gedanken an die große Bühne, sollte man jedoch gleich verwerfen.

Als Komparse ist man eher ein „lebendes Requisit“, als ein wichtiger Darsteller und genauso wird man auch behandelt. Man sollte es also nicht als ein Karrieresprungbrett ansehen, falls man im späteren Leben etwas mit Schauspielerei machen möchte, sondern rein als Teilzeitjob. Dann sollte einem auch nichts im Weg stehen.

Meine Erfahrungen als Komparse

Ich habe schon seit meiner Schulzeit Theater gespielt, von daher war es für mich von vornherein klar, dass ich einmal Theaterwissenschaften studieren will. Als mein Traum dann endlich in Erfüllung kam, stellte sich die Frage nach einem Nebenverdienst. Zum Glück hatte ich bereits viele Kontakte in der Szene geknüpft, die mir die Rollen später vermittelt haben.

Kontakte zu haben ist natürlich hilfreich, aber man kann auch durch Recherche im Internet und Zeitungen Stellenangebote finden. Anfangs war der Verdienst eher bescheiden, aber für den Aufwand doch ganz gut. Für eine Szene braucht ein Produktionsteam meistens einen ganzen Tag, wodurch man sich auch in jedem Fall einen Tag frei nehmen muss.

Vorlesungen gehen da nicht. Der eigentlich Dreh geht auch unfassbar schnell vorbei. Das schwierigste an dem Job ist eher das Warten, denn eigentlich wird man genau dafür bezahlt. Man sollte sich also darauf einstellen sich stundenlang selbst zu beschäftigen.

Bei mir war das aber halb so schlimm, da man am Set immer wieder Leute trifft, mit denen man sich unterhalten kann und die auch meistens das Interesse am Schauspiel mit einem teilen. Wenn man später beruflich Schauspieler sein möchte, so bietet sich der Job als Komparse perfekt dafür an um Erfahrungen zu sammeln und sich an die Atmosphäre eines Drehs zu gewöhnen.

Empfehlenswert?

Für Leute, die sich für das Schauspiel begeistern, würde ich den Job in jedem Fall empfehlen. Pro Dreh bekommt man auch manchmal bis zu 100 Euro und in die langen Wartezeiten kann man sich mit Lernen für die Uni vertreiben. Also gibt es definitiv anstrengendere Dinge, um an Geld zu kommen.

Besonders schön fand ich es immer, wenn ich mein Gesicht irgendwann im Fernsehen oder sogar teilweise auf der Kinoleinwand betrachten konnte. Ein unglaubliches Gefühl, für das man auch noch bezahlt wird. Also traut euch!

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Studentenjob Umzugshelfer

11:23
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Als Alternative zu stupider Büroarbeit und Regaleauffüllen ist es für Studenten auch immer eine Möglichkeit, als Umzugshelfer einige Euros dazu zu verdienen. Allerdings ist der Job auch nicht so einfach wie es klingt. Im ersten Moment denkt man: „Klar, schlepp ich einfach ein paar Kartons.“ So einfach ist das meist aber leider nicht.

Was zu beachten und welche Voraussetzungen?

Wozu sollte man Umzugshelfer benötigen, wenn man im ersten Stock wohnt und nur Kisten zu tragen hat. Meistens sind es Schränke, Waschmaschinen oder Kühlschränke die man mal eben in den fünften Stock bugsieren muss. Es ist definitiv kein Job für Studenten ohne Muskeln.

Einen gesunden Körper sollte man haben und in der Lage sein, schwere sperrige Gegenstände auch mal ein paar Etagen mehr zu schleppen. Zudem ist die wichtigste Voraussetzung, dass man zuverlässig und pünktlich ist, denn nichts ist ärgerlicher als Umzugshelfer, die man einplant und die dann einfach nicht erscheinen.

Schließlich plant man genau diesen Tag durch und ist auf seine Umzugshelfer angewiesen. Da man eventuell auch in manchen Fällen den Transporter fahren oder zumindest zu den einzelnen Auftraggebern und Wohnungen kommen muss ist es sinnvoll Volljährig zu sein, sprich einen Führerschein zu haben.

Eigene Erfahrungen

Ich selbst habe auch mein Glück als Umzugshelfer versucht, um mein Studium zu finanzieren. Durch meine eignenen Umzüge wusste ich schon auf was ich mich einlasse und konnte ganz gut einschätzen, ob ich dafür geeignet bin. Also ich dachte wirklich ich habe genug Kraft. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Die ersten zwei Umzüge gingen relativ leicht von der Hand.

Ein paar Kisten ein paar Treppen runter und wieder hoch. Ich musste nichts abbauen und auch das Auto nicht fahren und habe pro Stunde etwa 10€ bekommen. Leider blieb die Arbeit nicht so simpel. Bei einem anderen Aufzug mussten relativ sperrige Schränke und Kommoden durch ein enges und winkelige Treppenhaus gezirkelt werden und natürlich ohne etwas zu beschädigen.

Es hat gefühlt Stunden gedauert und war extrem anstrengend und trotzdem blieb der Stundenlohn gleich. Allerdings kann man in solchen Fällen doch wirklich oft mit Trinkgeld rechnen und hat so ein paar Euro extra als Entschädigung. Baut man natürlich in der Wohnung Möbel noch ab oder in der neuen Wohnung auf, ist meist der Stundenlohn auch um 2-3€ höher.

Hat man den entsprechenden Führerschein und der Auftraggeber hat Angst den Transporter zu fahren, wird diese Mehrarbeit natürlich auch bezahlt. Über Verdienstgrenzen, Nachweise oder ähnliches habe ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht, da die Jobs meist so unregelmäßig waren, dass ich einfach in einigen Monaten ein paar Euro mehr in der Tasche hatte als in anderen.

Jederzeit wieder?

Mein Fazit zu dem Job: Die Arbeit als Umzugshelfer ist eine gute Möglichkeit sich Geld dazu zu verdienen, wenn man dazu bereit ist schwere körperliche Arbeit zu leisten. Es ist bis auf Ausnahmen an der Tagesordnung, dass man Schränke und Geräte schleppen muss.

Darauf sollte man sich einstellen. Auch ist oft großer Zeitdruck da, so dass schnell und ordentlich gearbeitet werden muss. Ein großer Nachteil besteht darin, dass es kein regelmäßiges Einkommen ist, dass man in irgendeine Weise einplanen kann.

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Studentenjob Pizzakurier

11:07
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Wie die meisten Studenten habe auch ich neben dem Studium gearbeitet, um ein wenig zusätzliches Geld in der Kasse zu haben. Ich habe mich nach längerem hin und her für einen Job als Pizzakurier beworben – für mich war das die passendste Alternative.

Die Voraussetzungen

Um als Pizzafahrer zu arbeiten braucht man zwingend einen Führerschein – mindestens für die Klasse B (das ist der normale Führerschein, der zum Fahren eines PKW berechtigt). Einen höherklassigen Führerschein verlangen nur die wenigsten Arbeitgeber, da die Pizzerien ja meistens explizit Studenten suchen und die meisten Studenten einen Führerschein der Klasse B haben.

Bei einigen Arbeitgebern braucht man auch einen eigenen PKW oder zumindest einen Roller – der Sprit wird euch in diesem Fall natürlich ersetzt werden (alles andere wäre unseriös). Zudem erhält man eine Abschlagszahlung für Instandhaltung und Abnutzung des Fahrzeugs. Andere Arbeitgeber haben eigene Autos – bei diesen Pizzerien kannst du also auch ohne eigenen PKW arbeiten.

Wenn man als Pizzakurier erfolgreich arbeiten will, sollte man außerdem über eine gewisse Stressresistenz und einen gut ausgeprägten Orientierungssinn besitzen. Viele Pizzerien erwarten von ihren Kurieren, dass man auch ohne Navi in der Lage ist, einen möglichst kurzen Weg zu fahren.

Eigene Erfahrungen

Für mich war das Pizzafahren eine gute Methode um Geld neben dem Studieren zu verdienen. Ich bekam zwar „nur“ einen Stundenlohn von 6 €uro – dazu aber zusätzlich Spritgeld und Trinkgeld. In meiner Pizzeria durfte ich das Trinkgeld komplett behalten. Je nachdem wie großzügig die Kunden sind und wie viele Aufträge man in der Stunde ausfährt, kann man also ganz ordentlich verdienen.

Für Studenten ist wichtig, dass ihr nicht mehr als 450 €uro pro Monat verdienen dürft. Ansonsten kann es sein, dass ihr aus der Krankenversicherung eurer Eltern fallt, Bafög-Zahlungen und das Kindergeld gekürzt werden. Passt also gut auf, damit ihr diese Grenze nicht überschreitet – ansonsten wird euch an anderer Stelle Geld wegfallen.

Ich habe nicht jeden Monat exakt gleich viel Geld verdient – je nach Saison verdient man mal mehr, mal weniger. Wenn große Events – wie zum Beispiel Fußball – anstehen, verdient man meistens besser als an heißen Sommertagen, wo die Leute lieber Grillen.

Man muss natürlich mindestens 18 Jahre alt sein um als Pizzakurier zu arbeiten, da man ja einen „richtigen“ Führerschein braucht und alleine fahren können muss – viele Arbeitgeber sehen etwas mehr Fahrerfahrung ganz gerne. Vor allem wen ihr mit deren Autos unterwegs seid.

Vor- und Nachteile

Vorteil für mich war vor allem, dass die Tätigkeit sich gut mit dem Studium vereinbaren lässt. Zumindest in größeren Städten haben Pizzerien ja schon mittags geöffnet und man kann die Arbeitszeiten dann sehr gut flexibel an die Uni-Zeiten anpassen. Bei uns war es auch kein Problem stundenweise zu arbeiten – man muss also nicht zwingend acht Stunden am Stück arbeiten.

Nachteilig ist, dass der Job manchmal sehr stressig sein kann – wenn viel los ist, muss es wirklich schnell gehen. Man sollte also auch unter Stress den Orientierungssinn nicht verlieren und einen kühlen Kopf bewahren, um sich nicht zu verfahren.

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Studentenjob Statist

10:59
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Viele Studenten träumen davon einmal Statist in ihrer Lieblingsserie sein zu dürfen, doch wer meint, es sei mit einem einfachen Vorbeilaufen an der Kamera getan, der irrt sich. Zum Job des Statisten gehört ebenfalls einiges an Talent dazu, jedoch muss man kein Profi sein, um einmal vor der Kamera stehen zu dürfen. Als Statist ist der Student eine lebende Requisite, die mit in den Film eingebaut wird.

Selten müssen Sätze aufgesagt werden und wenn doch, dann sind diese eher kurz und benötigen kein großes schauspielerisches Können. In Frage kommen vor allem Menschen, die entweder schon einmal Kameraerfahrungen gesammelt haben oder die generell Spaß an einer solchen Tätigkeit haben.

Worauf achten?

Die Kunst liegt darin, möglichst natürlich zu wirken und nicht direkt in die Kamera zu schauen, sondern sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Bei Sprechszenen mit anderen Darstellern muss die Mimik und Gestik zur gerade gedrehten Szene passen.

Eine gewisse Grundbeherrschung muss dabei sein, damit Szenen schnell abgedreht werden können, da es ansonsten zu höheren Produktionskosten kommt. Gar nicht in Frage kommen Studenten für den Job, die sich entweder gar nicht mit der Materie auskennen oder es generell nicht schaffen, ihr Lampenfieber zu überwinden und sich richtig vor der Kamera zu präsentieren.

Eigene Erfahrungen

Als ich damals meine erste Statistenrolle bekommen habe, war ich natürlich sichtlich aufgeregt. Angemeldet hatte ich mich damals bei einer Agentur, die gezielt Statisten für deutsche Soaps sucht. Generell gibt es als Statist keine Altersgrenze, denn es werden alle Typen gesucht und so kann auch ein Student jeden Alters und Semesters mitmachen.

Meine Einnahmen wurden von der Produktionsfirma dem Finanzamt gemeldet und ich wurde auf Minijob-Basis für den Drehtag eingestellt. Unterschreiben musste ich damals einen Vertrag, dass ich weder vor TV Ausstrahlung der Szene noch sonst irgendwie Informationen über den Drehtag weitergebe.

Die einzige Voraussetzung am Drehtag war, dass ich sechs Stunden am Stück Zeit habe, da immer wieder Dinge um geplant werden und die Firma nicht wusste, wann genau ich meinen Satz sagen müsste, denn ich hatte auch eine kleine Sprechrolle bekommen. Für diesen einen Drehtag habe ich 50 Euro + Fahrkasten bekommen und natürlich gab es auch Verpflegung umsonst.

Das Geld konnte ich gut gebrauchen, da ich mir gerade ein neues Buch in Chemie anschaffen musste und diese generell recht teuer sind. Vom restlichen Geld habe ich mir einen Kaffee gegönnt. Versteuern musste ich diese Einnahme nicht, da ich unter den vorgeschriebenen 400 Euro im Monat blieb.

Vorteile des Jobs

Der Vorteil am Statisten Job liegt darin, dass er einen Einblick in die Welt des Fernsehens gewährt und genau geschaut werden kann, wie eine Folge einer Serie produziert wird. Für viele Studenten war der Job schon ein kleines Sprungbrett in die TV Welt bzw. man wurde wieder gebucht, wenn alles gut lief. Die Bezahlung ist ok, wobei immer bedacht werden muss, dass man komplette sechs Stunden zur Verfügung stehen muss egal, ob man nun in dieser Zeit nur einen drei Sekunden Auftritt hat oder mehr. Persönlich kann ich den Job aber weiterempfehlen, da man hier sehr viele nette Leute kennenlernen kann.

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Studentenjob Fahrzeugüberführer

10. April 2014 17:25
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Jobbeschreibung

Es kann sich wahrscheinlich jeder unter der Bezeichnung „Fahrzeugüberführer“ etwas vorstellen, aber als ich diesen Job während der Studienzeit zum Aufstocken der Privatkasse ausgeübt habe, hat mir das etwas an Lebenserfahrung gebracht, die ich nie erwartet hätte.

Grundlegend geht es natürlich in erster Linie bloß darum ein Fahrzeug von A nach B zu befördern, aber es sind, neben dem Führerschein, auch andere Kompetenzen gefragt. Im Verkehr kommt es zum Beispiel oft zu unvorhersehbaren Ereignissen, wie Staus, bei denen es dann darauf ankommt schnell eine Lösung zu finden, um keine unnötige Zeit zu verlieren.

Auch in Zeiten von GPS-Navigation muss sich ein Fahrzeugüberführer auf den eigenen Orientierungssinn verlassen können, besonders wenn man über Abkürzungen fährt, die womöglich nicht auf der Karte verzeichnet sind. Auch gewisse soziale Kompetenzen sind gefragt. Man darf sich nicht schämen auch mal nach dem Weg zu fragen. Was einem bewusst sein muss, ist dass man teilweise sehr lange unterwegs ist, ohne eine richtige Pause machen zu können.

Schon vor dem Beginn der Tätigkeit sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man mit der Dauerbelastung, der Einsamkeit und dem Stress im Verkehr standhält. Hat man diese Dinge sorgfältig bedacht, kann man in Erwägung ziehen sich dieser Sache anzunehmen, denn sie hat auch ihre Vorteile!

Meine Erfahrung mit Fahrzeugüberführung

Fahrzeuge habe ich hauptsächlich neben dem Studium überführt, da ich oft Tage hatte, in denen keine Vorlesung stattfand und mir viele Stunden am Stück zur Verfügung standen, um sich dieser Tätigkeit zu widmen. Die Bezahlung war für meine Verhältnisse mehr als genug. Damals lag die nicht versteuerbare Einkommensgrenze bei einem Teilzeitjob bei 400 Euro monatlich und diesen Betrag habe ich auch damals mit 1-2 Fahrten in der Woche drin gehabt.

Es kann sein, dass die Kondition sich geändert haben, aber der Nebenjob ist, soweit ich weiß, immer noch sehr attraktiv. Die ständigen Fahrten haben meine persönlichen Bedürfnisse sehr gut ergänzt. Da ich ein eher introvertierter Typ bin, waren die Fahren fast schon wie ein kleiner Urlaub für mich, in denen ich einige Zeit für mich allein sein konnte und mich von dem Stress und den Menschenmassen der Universität erholen konnte.

Irgendwann kam ich auch auf die Idee, meine Lernunterlagen auf CDs aufzunehmen und die dann bei der Fahrt abzuspielen. Ich war selbst überrascht, wie gut diese Methode funktioniert hat und letztlich konnte ich sogar noch meinen Notendurchschnitt verbessern und habe dabei auch noch Geld verdient.

Fazit

Der Job als Fahrzeugüberführer ist sicherlich nicht für jeden geeignet. Am besten ist, wenn man ehrlich zu einem selbst ist und gut über die Sache nachdenkt. Vielleicht probiert man es einfach, denn es wäre gut möglich, dass man gar nicht mehr aufhören will. Auch die Sache mit den aufgenommenen CDs würde ich jedem ans Herz legen, weil es einfach funktioniert! Was die finanzielle Seite betrifft, so gibt es, wie überall, schlechtere und bessere Angebote, aber für mich persönlich ist Autofahren viel abwechslungsreicher, als stundenlang im Büro zu sitzen und nicht zu erleben was in der Welt passiert.

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Studentenjob Animateur

16:54
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Sonne, Strand, Meer und das alles auch noch super gut bezahlt! Das hört sich nach einem Traum an, aber bei mir hat sich es tatsächlich schon mehrmals bewahrheitet. Tatsächlich ist die Arbeit als Animateur der beste Nebenverdienst, den ich mir vorstellen kann. Vielleicht liegt es an meinem extrovertierten Typ, aber die Arbeit mit Kindern hat mir schon immer Spaß gemacht. Selbstvertrauen, Selbstironie und Humor sind Eigenschaften, die ihr auf jeden Fall mitbringen müsst.

So schön die Bedingungen auch klingen mögen, es ist dennoch Arbeit und das sollte man nicht unterschätzen. Je nach dem ob man im Ausland oder hier in Deutschland arbeitet gestalten sich die Arbeitszeiten unterschiedlich. Man muss flexibel sein, denn es kann vorkommen, dass man ein Abendprogramm für Erwachsene gestalten muss und am nächsten morgen direkt Wassersport für Kinder im Pool. Das Schwierigste war es für mich ständig gute Laune verbreiten zu müssen, denn dafür wird man auch schließlich bezahlt. Klar ist jeder ab und zu traurig, aber ein guter Animateur muss seine Trauer ständig mit einem Lächeln überspielen.

Meine Erfahrung als Animateur

Ich habe den Job überwiegend in den Semesterferien ausgeübt. Dafür aber auch mehrere Wochen am Stück. Das Interessante an dieser Tätigkeit ist eben die Tatsache, dass sich hier Urlaub und Arbeit vermischen. Oft habe ich erwachsene Menschen getroffen, die diesen Job einfach hauptberuflich machen, weil er ihnen so viel Spaß macht.

Auch mir erging es nicht anders. Manchmal wollte ich gar nicht mehr weg, doch ich wollte es dennoch beim Nebenjob belassen. Das Gehalt kann immens hoch ausfallen. Für 4 Wochen Türkei bekam ich einmal an die 6.000 Euro! Und das inklusive Flug, Aufenthalt und Verpflegung. Da ich eher ein gemütlicher Mensch bin, habe ich mir das Geld dann auf das ganze nächste Semester aufgeteilt, was dann meistens gereicht hat. Wenn man aber fleißig ist und es mit seinem Studentenleben vereinbaren kann, kann auch neben dem Studium in inländischen Hotels jobben.

Wie ich bereits sagte, ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen. Je nach Saison, hat man mal mehr, mal weniger zu tun. Oft verbracht ich 7 Stunden am Stück mit 30 schreienden Kindern, aber dann gab es auch Tage an denen ich fast den ganzen Tag am Strand entspannen konnte, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich dafür bezahlt werde. Bei dem Gehalt muss man natürlich aufpassen, dass man es richtig versteuerlicht, sonst könnte es teuer werden. Ich bin dann meistens zum Finanzamt gegangen und habe mich beraten lassen. Aber auch abzüglich Steuern hatte ich genug Geld um mein Studium und mein Privatleben zu finanzieren.

Fazit

Alles in allem würde ich den Job nicht jedem empfehlen. Ihr müsst offen und selbstbewusst sein und das mehrere Wochen am Stück. Man darf nicht glauben, dass sich das Ganze von alleine regelt, denn schließlich will kein Arbeitgeber Geld verschenken. Ich mache eigentlich seit Studiumbeginn nichts anderes in meinen Semesterferien und kann mir somit auch sehr viel Freizeit während des Semesters erarbeiten um mich besser auf mein Studium zu konzentrieren.

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Studentenjob Messehostess

16:41
posted by adminjanoscho
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Wer sein Studium selbst finanzieren muss oder sich neben seinem BAföG etwas dazuverdienen möchte, hat die Möglichkeit als Messehostess zu arbeiten. So kann man sich am besten bei einer bestimmten Messeagentur bewerben, die die Studentinnen dann für verschiedene Messen einplanen können.

Besonders Studentinnen werden von Messeagenturen gerne als Messehostess eingesetzt, die neben einem gepflegten und attraktiven Erscheinungsbild auch mehrere Sprachen sprechen. Als Messehostess wird man für verschiedene Messen gebucht bzw. von seiner Messeagentur eingesetzt. Je nach Vorerfahrung und Eignung arbeitet man entweder im Bereich des Service, repräsentiert ein Unternehmen am Messestand oder begleitet einen Geschäftsmann ganztätig auf einer Messe und dolmetscht.

So kann es sein, dass man als Messehostess den Messebesuchern Kaffee servieren muss, aber auch Infomaterial an einem Messestand verteilt. Als Messehostess sollte man eine sehr offene und freundliche Art haben und darüber hinaus über sehr gute kommunikative Fähigkeiten verfügen. Des Weiteren gehören sehr gute Fremdsprachenkenntnisse zu den Grundvoraussetzungen für die Arbeit als Messehostess. Da man meist den ganzen Tag stehen muss, sollte man über eine gute körperliche Verfassung verfügen.

Meine Erfahrungen

Ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem Job als Messehostess gemacht. So konnte ich meine Studium der Politikwissenschaft mit meinem Studentenjob als Messehostess gut finanzieren und auch Reisen ins Ausland machen. Zu Beginn meiner Tätigkeit als Messehostess habe ich 13 Euro pro Stunde verdient, was sich mit der Zeit auf 18 Euro pro Stunde steigerte.

Da einige Messen in einer anderen Stadt stattfanden, bezahlte mir meine Messeagentur jeweils die Fahrtkosten und die Unterkunft. Als Messehostess hatte ich keine regelmäßige Arbeitszeiten, sondern musste auch oft am Wochenende arbeiten. In der Regel arbeitete ich 4- 10 Tage auf einer Messe, so dass dann viel Geld auf einmal verdienen konnte.

Es gab die Möglichkeit auf Lohnsteuerkarte zu arbeiten oder freiberuflich auf Gewerbeschein. Ich selbst hatte ein Gewerbe angemeldet, dessen Einnahmen bis zu 8000 Euro im Jahr steuerfrei sind. Nach einem Messeeinsatz habe ich abhängig von der Anzahl der Tage zwischen 400 und 1800 Euro verdient. Damit konnte ich sowohl meine Semestergebühren als auch meine Lebenshaltungskosten, wie Miete und Verpflegung, ohne Engpässe bezahlen.

Vorteile und Nachteile des Jobs

Der Vorteil des Studentenjobs als Messehostess ist es, dass man relativ gutes Geld in kurzer Zeit verdienen kann. Besonders in den Semesterferien kann so auf vielen Messen arbeiten und sich eine nette Summe ansparen, so dass man im Rest des Semesters finanziell gut über die Runden kommt.

Natürlich ist der Job als Messehostess auch sehr interessant, da man viele Leute kennen lernt und viel herum kommt. Nachteilig bewerte ich am Job der Messehostess, dass manchmal einige Seminare oder Vorlesungen ausfallen müssen, da man beispielsweise von Mittwoch bis Sonntag auf einer Messe arbeiten muss. Denn im Gegensatz zu einem Studentenjob in einem Büro, hat man als Messehostess keine festen Arbeitstage bzw. Arbeitszeiten, nach denen man seine Vorlesungen ausrichten kann.

Außerdem kann die Tätigkeit als Messehostess auch sehr anstrengend sein, wenn man den ganzen Tag stehen muss, so dass man zu müde ist, noch etwas fürs Studium zu tun. Da man aber ein sehr gutes Gehalt als Messehostess verdient und der Job in den meisten Fällen auch Spaß macht, kann ich den Job zur Studienfinanzierung sehr empfehlen.

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Wochenendjobs

16:28
posted by adminjanoscho
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Als Student ist man bekanntermaßen knapp bei Kasse und sucht nach allerhand Gelegenheiten, das knappe Salär aufzubessern. So kann man sich ab und zu auch etwas Luxus gönnen, wie beispielsweise einen schönen Urlaub oder auch ein neues technisches Gerät wie ein Tablet, das man auch in der Vorlesung verwenden kann, um so mit moderner Hightech-Unterstützung die Noten signifikant zu verbessern. Idealerweise bietet sich dafür ein Studentenjob an. So jobben auch fast zwei Drittel aller Studenten neben dem Studium noch.

Oftmals stellt sich hier die Frage: Wie viel Geld darf ich hinzuverdienen und wie viele Stunden darf ich arbeiten? Prinzipiell darf natürlich jeder soviel arbeiten und auch so viel Geld verdienen, wie er will bzw. kann. Aber gerade bei Studenten gilt es einige Feinheiten zu beachten, um den Profit zu maximieren: Ist der Student noch mit bei den Eltern krankenversichert, darf der monatliche Hinzuverdienst aktuell 395 Euro nicht überschreiten.

Ausnahme: Läuft der Job als Minijob, sind auch die vollen 450 Euro möglich. Außerdem darf eine Arbeitszeit von 20 Stunden in der Woche nicht überschritten werden. Diese Grenzen gelten auch bei der studentischen Krankenversicherung. Eine Ausnahme bei der studentischen Krankenversicherung sind wiederum Wochenendjobs, um die es in diesen Artikel auch geht. Hier darf die Arbeitszeit von 20 Stunden auch überschritten werden, da die Krankenkasse in diesem Fall davon ausgeht, dass die Beschäftigung nicht mit dem Studium kollidiert.

Praktische Erfahrungen mit einem Wochenendjob

Auch ich habe als Student einen sogenannten Wochenendjob gemacht. Und zwar habe ich als Bierzapfer im Fußballstadion gearbeitet. Die Fußballspiele der Bundesliga sind meistens am Wochenende, in seltenen Fällen auch mal am Freitagabend. Gelegentlich gab es auch mal ein Länderspiel oder ein Freundschaftsspiel, das kann auch unter der Woche stattfinden.

Der Job hat großen Spaß gemacht. Man müsste sich einige Stunden vor Spielbeginn vor dem Stadium einfinden, mit einem speziellen Ausweis ist man durch die Eingangskontrolle gelangt und hat sich dann zu seinem Kiosk begeben. Dort wurde dann alles für den großen Ansturm der Fans vorbereitet: Die Bierfässer wurden herangerollt und angeschlossen, der Bratwurstgrill wurde hochgefahren und die Kassen fertig gemacht. Der große Ansturm beschränkt sich auf die Zeit vor dem Spiel, direkt dem Spiel und besonders während der Halbzeitpause.

Nach dem Spiel wird dann entweder der Sieg gefeiert mit Bier oder der Frust ertränkt, auch mit Bier. Pro Stunde gab es 8,50 Euro. Für einen Einsatz hat sich dies dann auf ungefähr 60 bis 70 Euro summiert. Bei zwei bis drei Spielen im Monat wurden daher zwischen 150-200 Euro ohne Abzüge direkt aufs Konto überwiesen.

Fazit:

Meiner Erfahrung nach ist solch ein Wochenendjob empfehlenswert. Abgesehen von dem Geld, das natürlich immer begrüßenswert ist, kann eine derartige Tätigkeit auch eine willkommene Abwechslung von dem unfassbaren Stress, den ein Studium mit sich bringt, bieten. Einen Job, der hauptsächlich am Wochenende stattfindet, hat zudem den Vorteil, dass das Studium kaum darunter leidet.

So bleibt immer noch ausreichend Zeit, um zu lernen und sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Man sollte aber einen Job wählen, der auch Spaß bringt und bei dem man neue Erfahrungen sammeln kann.

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Was kostet ein Studium?

29. Januar 2014 12:57
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Diese Frage treibt jedes Jahr aufs neue zahlreiche junge Leute um. Dabei geht es weniger darum, welche Kosten das Studium insgesamt verursacht, sondern mehr um die laufenden monatlichen Kosten, auf die man sich einstellen muss. Wer ungefähr einschätzen kann, was sein Studium monatlich kostet, der weiss recht schnell, ob er mit dem Bafög, der Unterstützung der Eltern oder dem Studentenkredit zurecht kommt.

Mit der Einführung der neuen Master- und Bachelorstudiengänge hat sich für viele Studierende auch die finanzielle Situation im Studium geändert. Wer gezwungen ist, straffer zu studieren, der kann auf der Einnahmenseite nicht allzu flexibel sein. Wo früher ein Nebenjob neben dem Studium überhaupt kein Problem war sind heute die zeitlichen Möglichkeiten dafür absolut eingeschränkt.

Die generellen Kosten für das Studium steigen zudem kontinuierlich weiter. Das liegt an den ständig höher werdenden Lebenshaltungskosten und an der Inflation. Steigende Mieten, höhere Heizkosten, höhere Gebühren und Kosten für Mobilität wirken sich stark darauf aus, was ein Studium kostet.

Welche Kosten müssen grob bedacht werden?

Gehen wir hier von 7 Semestern Studienzeit aus, was wohl die meisten Studierenden benötigen, müssen folgende Kosten einkalkuliert werden:

Kosten:

  • Miete / Nebenkosten: 150 EUR – 450 EUR
  • Je nachdem, ob man sich in einem günstigen WG Zimmer, einem Wohnheim oder einer eigenen kleinen Wohnung einrichtet können die monatlichen Kosten im oben genannten Zahlenbereich schwanken. Sehr abhängig ist das Ganze auch von der Stadt, in der man studiert. Wer in München ein WG Zimmer sucht, der ist mit 450 Euro schon recht gut dabei. Die Kosten können hier nochmal deutlich höher liegen. Allerdings können sich das meist nur Studenten leisten, die auf finanziell gut situierte Eltern bauen können.

  • Essen / Trinken 150 EUR – 200 EUR
  • Essen und trinken müssen wir jeden Tag. Wer in der Mensa isst, der kann einen vergünstigten Studentenpreis bezahlen. Für viele Studierende ist selbst dieser noch zu hoch. Es ist keine Seltenheit, dass die Geldknappheit dazu führt, dass Leitungswasser anstelle von Mineralwasser getrunken wird. Auch die guten alten Spaghetti mit Tomatensoße sind günstig und daher bei Studenten sehr beliebt. Viel weniger als 150 Euro pro Monat an Essensausgaben sind aber eher unrealistisch.

  • Kosten direkt fürs Studium (Gebühren, Fahrtkosten, Semesterbeiträge, Studienmaterialien) 80 EUR – 250 EUR
  • Diese Kostenfaktoren unterscheiden sich sehr stark, je nachdem welches Studium in welchem Bundesland bzw. welcher Stadt man studiert. Wenn Studiengebühren fällig werden steigen die monatlichen Kosten natürlich an. In manchen Städten und Bundesländern müssen die Studierenden die Fahrtkosten selber tragen, während anderswo alles kostenlos über das Semesterticket möglich ist. Die Studienmaterialien sind dabei noch die kleinste Hausnummer. Kopierkosten, Bücher, Schreibmaterial usw. sind sicherlich in einem Studiengang wie BWL oder Jura teuere als bei anderen Fächern.

  • Sonstige Kosten für die Freizeit (Kleidung, Sport, Party…) 50 EUR – 300 EUR
  • Hier kommt es natürlich stark auf die individuellen Belange an. Männer geben weniger für Kleidung aus als Frauen und dann gibt es Unterschiede in den persönlichen Präferenzen. Wer das ganze Studium nur im stillen Kämmerchen verbringt, der wird seine Kosten für Sport und Party auch gering halten. In aller Regel sind die Beiträge für Vereinsmitgliedschaft für Studenten vergünstigt. Außerdem bietet der Hochschulsport eine große Palette an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten. Auch Party ist für Studenten meist günstiger. Viele Clubs bieten ermäßigten Eintritt bei Vorlage des Studentenausweises.

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Studienabschlussdarlehen

23. Dezember 2013 12:02
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Mit Studienabschlussdarlehen das Studium finanzieren?

Das Studienabschlussdarlehen ist eine finanzielle Hilfestellung für Studentinnen und Studenten, die im fortgeschrittenen Studium kurz vor ihrem Abschluss stehen und aus verschiedenen Gründen monetäre Unterstützung benötigen.

Ein Überschreiten der Regelstudienzeit und das ohnehin schon knappe BaFöG ist weg? Wegen des Prüfungsstresses ist keine Zeit mehr für den prekären Minijob? Dann, oder in vielen anderen erdenklichen Notlagen ist ein Darlehen um das erfolgreich begonnene Studium abzuschließen die letzte Möglichkeit sich vor den privaten Wucherangeboten zu retten und unbeschwert lernen zu können.

Studentenwerke der örtlichen Hochschule oder des Landes oder Hilfsvereine, beispielsweise einer konkreten Fachschaft lassen Licht am Ende des dunklen Tunnels erscheinen und helfen uneigennützig aus: Ein Studienabschlussdarlehen ist kein renditeorientiertes Finanzprodukt sondern eine Investition in Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Beantragung und konkreter Leistungsumfang

Die Leistungen sind oft sehr niedrig, gelegentlich vollständig nicht verzinst und werden von verschiedenen Institutionen wie Fördervereinen oder anderen gemeinnützigen Gruppen zur Verfügung gestellt. Meist gibt es eine maximale Laufzeit sowie eine Obergrenze für die Summe oder eine monatliche Rate – nachdem man sich erfolgreich beworben und die drohende Mittellosigkeit nachgewiesen hat.

Oft muss auch ein Bürge genannt werden, der bereit ist für das Risiko persönlich einzustehen. Nach dem Ablauf der Bewilligungsfrist stehen einem je nach Vertrag bis zu sechs Monaten für Bewerbungen offen, während derer noch keinerlei Rückzahlung zu leisten ist.

Ich selbst habe über eine recht unglückliche Verkettung für die letzten Semester meinen BaFöG Anspruch verloren – und saß dann regelmäßig mit leerem Magen vor meinem Zeichenblock (erfreulicher Weise nur im übertragenden Sinne): Mein MiniJob an der Kasse war tief im Niedriglohnsektor angesiedelt und die 400€ reichten natürlich nicht.

Über einen Komilitonen erfuhr ich von den Essensmarken, die man auf Anfrage für die Mensa bekommen könne (Juhu, eine warme, sättigende und nahrhafte Malzeit pro Tag!) und kam dann bei der Ausgabe in der Verwaltung mit jemandem ins Gespräch der gerade auf die Bewilligung des örtlichen Darlehnskasse hoffte.

Da ich jünger als 32 Jahre und im höhren Semester war stand nichts dem Ausfüllen des überschaubaren Antrages im Wege, zudem stimmte erfreulicher Weise zwei meiner Geschwister zu als Bürgen zu dienen, was ab insgesamt mehr als 6000 Euro notwendig war.

Ich wollte die monatliche Höchstsumme von 750€ um sorgenfrei durch die letzten paar Monate zu bekommen und wünschte mir zudem eine Sonderzahlung für eine mehr als sinnvolle Anschaffung einer neuen Ausstattung, blieb aber trotzdem unter der Obergrenze von 12.000 Euro.

Inzwischen kann ich mich also voll und ganz auf das Schreiben meiner Thesis konzentrieren, nun habe ich ja schließlich mehr Geld pro Monat zur Verfügung, als ich überhaupt BaFöG bekommen hätte. Die sechs oder vielleicht auch zwölf Monate Pause bis zur Rückzahlung ab nächstem Sommer geben mir nochmal Sicherheit nicht von Forderungen überrollt zu werden, der Zinssatz von zwei, ab dem vierten Jahr von vier Prozent scheint mir fair.

Ich bin Dankbar für die Investition in meine Bildung, insbesondere auch gegenüber meinen Bürgen – die ja theoretisch Haftbar gemacht werden könnten (Allerdings: Dank des sorgenfreien Kopfes bin ich sicher eine gute Note zu erlangen!).

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Dual studieren – Erfahrungsbericht

11:54
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Studienfinanzierung im Dualen Studium

Die optimale Lösung während des Studiums schon Geld zu verdienen, ist ein duales Studium zu absolvieren.
Duale Studiengänge werden nicht in allen Fachrichtungen angeboten, aber mittlerweile in sehr vielen. Hierzu gehören unter anderem Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, BWL, Pflege, Management und einige weitere.

Anders als bei herkömmlichen Studiengängen, haben duale den Vorteil, dass sie von Anfang an sehr praktisch ausgerichtet und nicht nur mit einseitigem Pauken verbunden sind.

Der genaue Ablauf hängt von der jeweiligen Uni und den Betrieben ab, mit denen diese zusammenarbeiten. In manchen Studiengängen wechseln sich Praxis- und Theoriephasen ab, in anderen hat man beispielsweise an zwei Tagen Schule und an drei Tagen Praxis.

Voraussetzung für ein duales Studium ist, einen Ausbildungsvertrag mit der jeweiligen Einrichtung bzw. dem Betrieb abgeschlossen zu haben.

Am Beispiel des Pflegestudiums

Im dualen Pflegestudium z.B. läuft die Ausbildung drei Jahre lang blockweise ab; drei Monate Theorie und drei Monate in der Einrichtung im Wechsel. Im letzten Jahr findet dann nur noch Theorie statt. Dieses letzte Jahr ist letztendlich ausschlaggebend, um sich von „normalen“ Krankenpflegern abzugrenzen und besser qualifiziert zu sein.

Finanziell unterscheidet sich das duale System dadurch, dass über die gesamte Ausbildungsdauer 75% der regulären Ausbildungsvergütung gezahlt werden. Das ist zwar in den ersten drei Jahren ein Nachteil, aber im letzten Jahr definitiv ein Vorteil und die Qualifikation, die man dadurch erlangt ist es auf jeden Fall wert.
Die Bedingungen sind allerdings bei den Betrieben und Schulen teilweise unterschiedlich; manche zahlen auch die vollen 100% der üblichen Vergütung.

Das Beispiel BWL

Beim BWL Studium sieht´s dagegen finanziell richtig rosig aus. Einige Discounter bieten mittlerweile duale Studiengänge in verschiedenen Bereichen an. Der Verdienst liegt dann schon im ersten Jahr bei ca. 1300€ und im dritten Jahr sogar bei 1700€ monatlich.

Innerhalb des Studiums wechseln sich Praxis und Theorie alle drei Monate ab. Der Abschluss des Studiums qualifiziert für eine Anstellung als Führungskraft.

Duales Studium im Management

Besonders viele Möglichkeiten gibt es im Bereich Management. Von Hotelmanagement bis Gesundheitsmanagement sind einige interessante Richtungen vertreten. Das duale Studium dauert in der Regel drei Jahre, wobei im letzten die Bachelorarbeit verfasst wird.

An bestimmten Tagen in der Woche arbeitet man im Betrieb, an den anderen findet Unterricht statt. Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt und übernimmt meistens sogar die Studiengebühren, was nicht bei allen dualen Studiengängen die Regel ist.

Zudem ist die Arbeitsbelastung nicht gerade unerheblich, während eines dualen Studiums und es fallen natürlich die äußerst angenehmen Semesterferien weg. Letztendlich muss man eben Prioritäten setzen.

Es gibt also sehr viele Möglichkeiten Studium und Ausbildung zu verbinden. Über die einzelnen Bedingungen sollte man sich bei den jeweiligen Ausbildungsbetrieben und Unis genau informieren und sie vergleichen.

Sofern die Möglichkeit besteht, den Studienort zu wechseln, gibt es sicher noch viel mehr Möglichkeiten sich das Beste rauszupicken und schon während des Studiums Geld zu verdienen.

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Wohngeld im Studium – Erfahrungsbericht

20. Dezember 2013 15:24
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Mit Wohngeld das Studium finanzieren?

Oft stellt sich doch die Frage, wie kann man das alles finanzieren?

Viele Studenten beschäftigt dieses Problem. Eltern versuchen alles um ihre Kinder zu unterstützen, aber das Geld reicht einfach nicht aus. Viele wissen nicht, dass man Wohngeld beantragen kann und so vom Staat unterstützt werden kann. Doch was steckt genau dahinter und wie geht man so etwas am besten an?

Die rechtlichen Grundlagen des Wohngeldes findet man im Sozialgesetzbuch oder auch im Wohngeldgesetz. Wohngeld setzt sich aus der Höhe des Haushaltseinkommens zusammen.

Zunächst sollte man BAföG beantragen. Wird dem Student Anspruch auf BAföG zugesagt, beinhaltet dieser bereits einen Teil der Wohnkosten und somit kann kein weiterer Anspruch auf Wohngeld bezogen werden. Auch wenn das eigene Einkommen oder dies der Eltern oder des Ehepartners zu hoch ist, kann erhält man keinen Anspruch auf Wohngeld.

Oft blickt man nicht durch, ob man nun Anspruch auf Wohngeld hat oder nicht, da es viele Ausnahmen gibt. Am besten fragt man daher erst mal bei der Wohngeldbehörde nach und lässt sich dann dort direkt ein Antragsformular geben.

Generell lässt sich aber sagen, dass Mieter von Wohnräumen Antragsberechtigt sind. Es gibt kein Wohngeld, wenn die Einkommensgrenze überschritten wird und wer BAföG bezieht.

Eigene Erfahrungen zum Wohngeld im Studium

Ich selbst habe versucht Wohngeld zu bekommen, da ich auch schauen musste, wie ich mein Studium, meine Wohnung, Lebensmittel und alles was man so zum Leben braucht finanziert bekomme. Da mein BAföG-Antrag abgelehnt wurde, dachte ich mir, ich versuche es mit Wohngeld.

Bin also zur Wohngeldstelle gegangen und habe mir die Antragsformulare geben lassen (diese findet man übrigens auch im Internet). Hätte ich dort direkt genauer nachgefragt, wann man Anspruch auf Wohngeld hat und wann nicht, hätte ich mir das nervige, viele Zettelausfüllen sparen können.

Zu den Unterlagen zählt u.a. eine Vermieterbescheinigung, Einkommensnachweiß, Verdienstbescheinigung, BAföG-Antrag und eine ergänzende Erklärung für Studenten. Über die Ausnahmen war ich mir nicht im Klaren; dachte mir nur: Okay, BAföG wurde abgelehnt, also Wohngeld. Dabei spielte es eine Rolle, warum das BAföG abgelehnt wurde.

Mein Vater verdient ca. 100€ zu viel. Ist natürlich sehr ärgerlich. Aber ich sehe es so, dass es nicht umsonst war, da ich nächstes Jahr einfach nochmal alles beantragen kann und die Unterlagen nun zusammen habe. Man sollte nicht aufgeben und alles versuchen und möglicherweise hat man doch Erfolg, obwohl man nicht damit gerechnet hat.

Erhält man Wohngeld, wird auf jeden Fall ein Teil der Mietkosten erstattet und man wird als Student sehr unterstützt. Das Wohngeld bezieht sich dabei auch zwölf Monate und muss jährlich rechtzeitig neu beantragt werden.

Fazit zum Thema Wohngeld

Wird einem Wohngeld zugesprochen gibt es keine Nachteile. Man muss nichts zurückzahlen und wird finanziell etwas unterstützt. Es nimmt nur sehr viel Zeit in Anspruch das Antragsformular auszufüllen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Somit sollte man es auf alle Fälle versuchen und braucht sich dafür auch nicht zu schämen.

Ich finde es eine gute Sache, dass der Staat die Möglichkeit gibt Wohngeld zu beantragen. Jedoch ist es nicht so leicht Wohngeld zu erhalten. Daher finde ich, dass mehr Leute die Berechtigung auf Wohngeld haben sollten.

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Kindergeld im Studium – Erfahrungsbericht

15:20
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Kindergeld als Studienfinanzierung:

Das Studium ist für viele Abiturienten ein erster, großer Abschnitt auf dem Weg in ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Berufsleben. Da Studenten während ihres Studiums in der Regel kein Geld verdienen, spielt die Studienfinanzierung eine große Rolle bei der Auswahl der Hochschule oder Universität, denn nicht alle Eltern können ihren Sprösslingen einen eigenen Haushalt fernab vom Elternhaus finanzieren.

Wer darf Kindergeld beziehen?

Das Kindergeld zählt zu der standardmäßigen Studienfinanzierung und wird automatisch bis zum 18. Geburtstag des Kindes gezahlt. Damit auch im Studium der Kindergeldanspruch weiterhin bestehen bleibt, gibt es einige Dinge zu beachten.

Das Kindergeld ist zunächst eine staatliche Leistung, die die Eltern finanziell entlasten soll und somit einen Beitrag zum generellen Lebensunterhalt des Kindes leistet. Normalerweise sind die Eltern die Leistungsberechtigten, allerdings sieht das anders aus, wenn das Kind beispielsweise einen eigenen Haushalt führt, wie es in einem Studium nicht selten der Fall ist.

Um das Kindergeld während der Studienzeit weiter zu beziehen, muss zunächst ein Antrag ausgefüllt werden. Hier sind Nachweise über das Studium zu erbringen und ein voraussichtliches Ende dessen. Wurde der Antrag geprüft und bewilligt, so wird das Kindergeld ganz normal weiter gezahlt.

Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass der Student nur bis zu seinem 25. Geburtstag einen Anspruch auf das Kindergeld hat und sich deswegen rechtzeitig um eine alternative Finanzierungsmöglichkeit kümmern sollte.

Besonderheiten beim Kindergeldanspruch

Bis vor einigen Monaten war es üblich, den Kindergeldanspruch vom Einkommen des Kindes abhängig zu machen. Wenn einer geringfügigen Beschäftigung nachgegangen wurde, konnte das den monatlichen Anspruch durchaus beeinflussen. Vor nicht allzu langer Zeit wurde diese Bedingung allerdings vollständig entfernt, damit auch erwerbstätige Auszubildende und Studenten weiterhin die Unterstützung erhalten.

Wer sein Studium für einige Zeit unterbricht, sprich, ein Urlaubssemester nimmt, der bleibt sehr oft weiterhin kindergeldberechtigt. Das gilt aber nur, wenn die Beurlaubung aufgrund einer Krankheit, der Geburt eines Kindes und dem damit einhergehenden Mutterschutz, oder aber auch für ein Praktikum oder ein Semester im Ausland beansprucht wird.

Wer sein Studium ohne einen solchen Grund unterbricht oder aber um in studentischen Gremien intensiver mitzuarbeiten, wird in dieser Zeit kein Kindergeld erhalten.

Auch, wenn ein Studium bereits abgeschlossen wurde und direkt im Anschluss danach eine Promotionsstelle annimmt, ist bis zum 25. Geburtstag kindergeldberechtigt. Da eine Promotionsstelle allerdings mit einer beruflichen Tätigkeit einhergeht, wird das Kindergeld nur weiter gezahlt, wenn diese Tätigkeit nicht mehr als 20 Stunden pro Woche beträgt. Andernfalls erlischt der Anspruch auf Kindergeld.

Fazit

Das Kindergeld ist eine praktische Methode, sein Studium finanziell zu unterstützen. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass auch Auslandssemester unterstützt werden und der Student das Kindergeld in der Regel bis zum Ende seiner Studienzeit beziehen kann, wenn er bei Studienbeginn 19 oder 20 Jahre alt ist.

Lediglich dann, wenn das Studium etwas länger dauert, kann es zu einem Wegfall des Kindergeldanspruches kommen, da der Student das maximale Alter überschreitet. Auch vorteilhaft ist, dass das Kindergeld es zulässt, auch neben dem Studium etwas Geld dazuzuverdienen.

Ein Nachteil ist, dass das Kindergeld nicht zur alleinigen Studienfinanzierung herhalten kann. Mit einem monatlichen Anspruch zwischen 184 und 215 Euro reicht es nicht aus, seinen monatlichen Lebensunterhalt komplett zu bestreiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich um eine ergänzende Studienfinanzierung zu kümmern.

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Mit Bafög studieren

Allgemeine Informationen zum Bafög:

Ob man berechtigt ist, Bafög zu erhalten, hängt unter anderen von der Staatsangehörigkeit ab. In Deutschland haben sowohl deutsche als auch ausländische Mitbürger das Recht, Bafög in Anspruch zu nehmen. Des Weiteren entscheiden die Leistungen, ob man einen Baföganspruch hat oder nicht. In der Regel ist dies gegeben, wenn entsprechende Leistungsnachweise vorliegen.

Im dritten oder vierten Semester muss aus diesem Grund ein Nachweis vorgelegt werden. Bafög erhält man für den Besuch von weiterführenden Schulen, z. B. Haupt-, Realschule oder Gymnasium. Fach- und Fachoberschulbesuche werden durch Bafög unterstützt, sowie Berufsfachschulen, wenn eine Ausbildung nicht vorausgesetzt wird.

Des Weiteren kann man Bafög beantragen, wenn man eine Abendschule, Höhere Fachschule, Akademie, oder eine Hochschule besucht. Der Höchstsatz des Bafögs liegt bei Studierenden bei 670 Euro im Monat. Man hat die Möglichkeit einen Vollzuschuss, Zuschuss, oder einen Staats- oder Bankdarlehen zu wählen.

Nach Ende der Förderungsdauer ist das Bafög nach dem vierten Jahr zurückzuzahlen. Grundsätzlich zahlt man die Hälfte des Zuschusses als Darlehen zurück. Es gibt jedoch die Möglichkeit, durch einen besseren Abschluss, ein Teilerlass durch gute Noten zu erhalten.

Eigene Erfahrungen mit dem Bafög Studium:

Die Beantragung erfolgt bei dem jeweiligen Amt, wo die Hochschule oder Universität des Studierenden liegt. Grundsätzlich können nur Studenten oder Schüler Bafög beantragen, vor der Vollendung des 30. Lebensjahres. Bei einem Masterstudiengang liegt die Altersgrenze bei 35 Jahren.

Bei der Beantragung sollte man viel Zeit und Geduld mitbringen, denn in der Regel beantragen viele Studenten jedes Jahr Bafög. Die Mitarbeiter des Amtes benötigen mal mehr oder weniger Zeit für die Bearbeitung des Antrages. Zwischendurch kann man durchaus nach dem Bearbeitungsstand fragen.

Ob man überhaut Bafög bekommt, hängt zum einen vom eigenen Vermögen und dem Einkommen der Eltern ab. Ich habe damals noch im Elternhaus gewohnt, aus diesem Grund habe ich keinen hohen Zuschuss erhalten. Wenn man bereits Kinder hat, erhöht sich der monatliche Zuschuss. Reicht das Bafög zur Lebenserhaltung nicht aus, kann man nebenbei einer Arbeit nachgehen.

Man sollte jedoch beachten, dass die Arbeit nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Monatlich darf man maximal 450 Euro dazu verdienen. Auf das Jahr gerechnet liegt die Grenze bei 4800 Euro. Wird diese Grenze überschritten, dann wird der Überschuss vom Bafög einbehalten. Bezieht man eine eigene Wohnung, wird man nicht umhin kommen, nebenbei jobben zu gehen.

Vor- und Nachteile:

Der Vorteil durch den Erhalt von Bafög ist, dass man sich zunächst keine Sorgen um die monatlichen Belastungen machen muss. Nachteilig ist allerdings, dass das Bafög nach einem vorgeschrieben Zeitraum wieder zur Hälfte zurückgezahlt werden muss.

Wer bis zu diesem Zeitpunkt viel Geld, z. B. durch einen gut bezahlten Job nach dem Abschluss sparen konnte, kommt bei der Rückzahlung sehr gut weg. Denn bei der sofortigen Rückzahlung wird ein Teilerlass angeboten. Dies gilt allerdings nur, wenn der Betrag mit einmal zurückgezahlt werden kann. Ist dies nicht der Fall, kann ein monatlicher Abschlag gezahlt werden.

Hat man während des Studiums regelmäßig und viel Bafög erhalten, wird die Rückzahlungssumme wesentlich höher ausfallen. Allerdings ist der Betrag bis zu einer Höhe von 10000 Euro gedeckelt.

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Studium durch Eltern finanzieren – ein Erfahrungsbericht

18. Dezember 2013 13:03
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Meine Erfahrungen mit der Studienfinanzierung durch die Eltern

Eigentlich könnte man glauben, dass volljährige Kinder keinen Anspruch auf Unterhalt durch die Eltern haben. Doch dem ist nicht so: Haben Sohn oder Tochter noch keine Ausbildung abgeschlossen, steht dem Kind Unterhalt zu. Auch das Studium fällt in die Kategorie Ausbildung und als Student kann man somit auf den Unterhalt durch die Eltern bestehen.

Auch dann, wenn die Eltern eine Lehre oder ein anderes Studienfach bevorzugen. Dabei orientiert sich der Zeitraum der Unterhaltspflicht an der Regelstudienzeit, die von der Universität vorgegeben wird. Die Verpflichtung bleibt im Übrigen auch nach einem Fachrichtungswechsel zumindest für den zuvor erwähnten Zeitraum bestehen.

Der Bedarf eines Studenten mit eigenem Haushalt liegt bei 670 Euro. Dabei kann selbst verdientes Geld teilweise angerechnet werden. Liegt der Verdienst eines Elternteils unter 1.200 Euro, ist dieser jedoch nicht zum Unterhalt verpflichtet. Der Unterhalt muss nicht immer zwangsweise in Form von Geld gezahlt werden. Auch Kost und Logis zählen zum Unterhalt dazu. Wohnt das Kind also bei den Eltern und/oder wird von diesen mit Nahrungsmitteln o.ä. versorgt, zählt dies (zum Teil) als Unterhalt.

Wie lief das bei mir ab?

Ich selbst habe zumindest zum Teil diese Finanzierung für mein Studium gewählt. Da mein Bafög-Anspruch eher gering ist und ich bedingt durch Hobby, KfZ und andere monatliche Ausgaben (z.B. Mobilfunk) mehr Geld benötige, haben meine Eltern einen Teil der Studienfinanzierung übernommen. Neben einem kleinen „Taschengeld“, das ich von ihnen erhalte, wohne ich kostenfrei bei meinen Eltern und erhalte Kost und Logis. Anders wäre es auch nicht denkbar.

Meine Eltern, beide ein Einkommen über 1.200 Euro, könnten sich trotz sparsamer Lebensweise nicht leisten, eine Wohnung bzw. einen weiteren Haushalt (mit)zufinanzieren. Zumal ich persönlich hier und da auch Gewissensbisse bekomme, wenn meine Eltern für mein Studium aufkommen müssen und an sich selbst sparen. Ein Nebenjob ist für mich leider nicht drin, da das Studium mich die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Mir erscheint es daher am wichtigsten, sich mit den Eltern zusammen zu setzen und die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung durchzusprechen.

Die gegenseitige Rücksichtnahme bei der Studienfinanzierung durch die Eltern ist das A und O. Das Thema „Studienfinanzierung“ sollte bereits vor Beginn des Studiums besprochen werden, damit später kein böses Erwachen kommt, die Eltern womöglich nicht zahlen können, oder es zu einem Rechtsstreit kommt. Ein offenes Gespräch, an dem der Studienanfänger teilnehmen kann und sich selbst einbringen kann, ist daher die optimale Lösung und begünstigt ein finanziell problemfreies Studium.

Für und Wieder der Finanzierung durch die Eltern

Die Vorteile der elterlichen Studienfinanzierung liegen eigentlich klar auf der Hand: der Student verschuldet sich nicht schon zu Beginn seiner Karriere bei Vater Staat. Selbst wenn das Bafög zinsfrei und auch nur zur Hälfte zurück gezahlt werden muss, so ist es doch ein Darlehen, das auf den Schultern lastet. Bei einer Finanzierung durch die Eltern ist man deutlich flexibler.

Dennoch hat diese Finanzierungsart auch seine Schattenseiten: nicht immer können die Eltern ohne weiteres den Studenten finanzieren, ohne an sich selbst sparen zu müssen. Nicht immer verstehen Eltern den Studienwunsch der Kinder und es kann im schlimmsten Fall bis hin vor Gericht gehen, wo der Unterhalt eingeklagt wird. Für mich persönlich ist die Finanzierung durch meine Eltern ein wahrer Segen. Meine Eltern greifen mir gern unter die Arme und unterstützen meinen Studienwunsch. Ist die Finanzierung gut mit den Eltern abgesprochen, kann ich diese Form der Studienfinanzierung weiterempfehlen.

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Erfahrungen zu Hartz 4 im Studium

12:58
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Meine Erfahrungen zum Thema Hartz IV im Studium

Das Studium kann unter Umständen zur finanziellen Belastungsprobe werden, wenn man nicht auf entsprechende Unterstützung der Eltern zurückgreifen kann. Nur die wenigsten kommen in den Genuss, sich einzig und allein auf das Studium konzentrieren zu können, ohne nebenbei arbeiten zu müssen oder am Hungertuch zu nagen. Das Studium ist oft schon stressig genug; wer zusätzliche Stunden kloppen muss, wird es später möglicherweise an den Noten merken.

Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Studienkredit zu beantragen aber wer möchte schon auf einem Schuldenberg sitzen, sobald er die Uni verlässt?

Anspruch auf Unterhalt der Eltern hat man bis zum Abschluss der ersten Ausbildung oder eines Studiums. Sind diese nicht in der Lage Unterhalt zu zahlen kann man Bafög oder Hartz IV beantragen.

Bafög und auch andere Gelder wie Wohngeld, Unterhalt oder zum Beispiel Waisenrenten sind grundsätzlich vorrangig gegenüber der Hartz IV Leistung. Einen Anspruch auf Hartz IV nach dem SGB II hat man wenn nach Abzug der Warmmiete plus Beiträge der Krankenkasse weniger als aktuell 391€ zum Leben übrig bleiben.

Antragstellung und Ablauf

Die Antragstellung kann allerdings mitunter an langwieriges und nervenaufreibendes Unterfangen werden und das bleibt es auch, weil der Antrag alle die Monate neu gestellt werden muss.

Zunächst wird ermittelt, warum man nicht bei den Eltern wohnt, bis das Studium abgeschlossen ist. Es ist vorgesehen, dass man bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Zuhause wohnt, falls man sich selbst noch nicht finanzieren kann. Man muss nachvoll -ziehbare Gründe nennen, um die Notwendigkeit eines Auszugs darzulegen.

Meine Eltern nerven, reicht da wohl nicht aus. Ich kenne allerdings niemanden, der gezwungen wurde, weiterhin Zuhause zu wohnen. Wenn man angibt, dass man permanent mit seinen Eltern aneinander gerät und die familiäre Situation dadurch total belastet wird, reicht das aus, um einen Auszug genehmigt, bzw. dabei finanziell unterstützt zu werden.

In diesem Fall werden die Eltern aufgefordert ihre Einkommensnachweis einzureichen. Man selbst muss seine Kontoauszüge der letzten drei Monate abgeben.

Für eine 1€ Job Maßnahme kommt man glücklicherweise als Student nicht in Frage, denn Ausbildungen und Studiengänge werden gerne gesehen, da man im Normalfall ja dann die Hilfe nach SGB II nicht ewig in Anspruch nehmen wird.

Wenn der Antrag bewilligt wird, hat man als Alleinstehender Anspruch auf den Regelsatz von 391€ plus Miete.
Für eine alleinstehende Person sind nach dem SGB II 45m² Wohnraum angemessen. Die erlaubte Kaltmiete richtet sich nach der Kennzahl der jeweiligen Region. Aufgrund der unterschiedlich hohen Mietspiegel, werden die Städte entsprechend eingeteilt und es wird ihnen eine Kennzahl zu geordnet. Auch die Heizkosten und die Beiträge für die Kranken-kasse werden vom Amt übernommen.

Das hört sich erst mal ganz luxuriös an, ist es aber nicht denn man bekommt weder Zuschüsse für Kleidung noch Geld für die ganzen Bücher; selbst Strom muss man selber tragen und schon bleibt nicht mehr viel zum Leben übrig.
Wenn man dann noch die Semesterbeiträge abzieht, Telefonkosten…

Hartz IV Empfänger dürfen allerdings 100€ ohne Abzug dazu verdienen. Weitere 20% Zwischen diesen 100€ und 799€ darf man behalten und zwischen 800€ und 1200€ zusätzliche10%.

Hartz 4 im Studium ja oder nein?

Alles in allem stellt sich nicht die Frage, wie nervig der Hartz IV Antrag ist oder was man sich alles nicht leisten kann. Letztendlich ist es sicherlich eine Dursstrecke, die aber zu überwinden ist. Und wenn man die 100€ dazu verdient, ist man finanziell eine großes Stück weiter und muss auch, was den Zeitaufwand fürs Studium betrifft, nicht allzu große Abstriche machen.

Das klingt jetzt hochgestochen aber man kann froh sein, dass in Deutschland überhaupt Bildung gefördert wird und das wie in keinem anderen Land und Hartz IV beziehen ist immer noch besser als sich mit Studienkrediten jetzt schon hoch zu verschulden.

In diesem Sinne, Augen zu und durch.

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Erfahrungen mit einem Stipendium für Studenten

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Meine Erfahrungen zum Stipendium für ein Studium

Wer ein Stipendium bekommt, hat wirklich einen Glückstreffer gelandet. Ein solches Geschenk, so könnte man es auch bezeichnen, kann sich aus vielen verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen. Grundlegend enthält es aber immer eine finanzielle Förderung, welche anders als ein Studienkredit nicht zurückgezahlt werden muss. Dies schafft dem Studenten Raum und Freiheit, den er kann sich gewiss sein, dass er die Uni oder FH nicht mit Schulden verlässt.

In vielen Stipendien wird zudem ein umfassendes Förderprogramm angeboten. So kann man kostenlos an Tagungen und Symposien teilnehmen oder spezialisierte Workshops besuchen. Dabei muss man in der heutigen Zeit nicht unbedingt hochbegabt sein, um in den Genuss einer solchen Förderung zu kommen. Viele Stiftungen aber auch Firmen, welche Stipendien finanzieren, achten vor allem auf das soziale oder politische Engagement des Studenten. Wer in seiner Vita bereits solche Aktivitäten in größerem Umfang vorweisen kann, der hat schon einmal gute Chancen. Aber auch die Noten werden nicht vernachlässigt.

Sollte hier ein sehr guter Durchschnitt vorliegen, ist man schon wieder einen Schritt weiter. Besteht zudem noch eine spezielle Begabung in einem bestimmten Bereich, so kann dies allein schon der ausschlaggebende Punkt sein. Um ein Stipendium kann man sich bewerben oder man wird sozusagen empfohlen. In jedem Fall steht diese Möglichkeit allen offen.

Was muss ich beachten

Wenn ich mich so an meine Studienzeit zurückerinnere, dann kann ich nur sagen, dass mir das Stipendium eine große Hilfe war. Ich hatte mich darum beworben und schon vom ersten Tag zitterten mir die Knie. Neben meinem Zeugnis musste ich auch ein Gutachten einreichen. Dies ist im Grunde die schwierigste Hürde, denn es muss von einem Lehrer oder Dozenten ausgestellt werden, welcher einen gute kennt und die Zulassung zum Studium auch für möglich. Seine Empfehlung ist schon zu einem großen Teil ausschlaggebend.

Noch wichtiger, so ließ ich es mir sagen, ist das Motivationsschreiben. Ohne dieses ist es unmöglich, ein Stipendium zu bekommen. Es erläutert den Grund, warum man sich gerade bei dieser Stiftung oder jener Firma um ein solches bewirbt. Danach heißt es warten. Wenn man dann endlich die Zusage bekommen haben sollte, dann kann man sich auf Folgendes einstellen. Man bekommt bei einem Stipendium auch Geld. Dieses liegt in Höhe des BAföG und je nach Stipendium können Zuschläge gewährt werden.

So werden zum Beispiel Beiträge zur Krankenversicherung und zur Sozialversicherung abgeführt. Eine Altersgrenze für Stipendien gibt es übrigens nicht, denn ich war damals auch nicht mehr der Frischeste, als ich mein Studium begonnen habe.

Das sollte man Wissen

Ein Stipendium ist wirklich eine gute Sache. Allerdings kommt es auch immer darauf an, wo man sich bewirbt. So sollte man durchaus auf die politische Ausrichtung der Stiftung achten. Sicherlich ist es klar, das jemand, der eher linksgerichtet ist, bei einer zum Beispiel CDU-nahen Stiftung eher keine Chancen haben wird. Ich persönlich denke, dass ein Stipendium vieles ermöglichen kann. In Deutschland gibt es sehr viele verschieden Vergabestellen. Man sollte sich also im Vorfeld gut informieren, welche am besten zu einem passt.

Übrigens sollte man auch einen potenziellen Nebenjob nicht aufgeben, denn ein solcher kann auch bei einem Stipendium sehr von Nutzen sein. Zwar werden alle Kosten des Studiums gedeckt aber für einen gewissen Teil der eigenen Versorgung muss man natürlich selbst aufkommen. Es handelt sich also nicht um eine Rundum-Versorgung.

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Erfahrungen mit einem Studentenkredit

12:48
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Meine Erfahrungen zum Studentenkredit

Ein Studentenkredit kann da Abhilfe schaffen, wo das BAföG oder der Nebenjob nicht mehr ausreichen. Allerdings ist ein Solcher an strenge Konditionen gebunden. Zum ersten wird kein Kredit an Minderjährige Studenten vergeben, welche aufgrund ihrer Begabung vorzeitig ihr Abitur gemacht haben oder eine andere Schulart abgeschlossen haben. Kredite werden in Deutschland nur an voll geschäftsfähige Personen vermittelt.

Zweitens sollte man sich darüber im klaren sein, dass für die Aufnahme eines solchen Kredites kein Negativmerkmal bei einschlägigen Organisationen wie zum Beispiel der Schufa vorhanden sein darf. Wenn man zudem BAföG bezieht und dieses durch einen Studentenkredit aufstockt, so muss man nach Abschluss des Studiums zwangsläufig zwei Raten tilgen.

Im Grunde handelt es sich bei diesem Kredit um ein gewöhnliches Bankdarlehen, welches unter speziellen Konditionen vergeben wird. So ist der Zinssatz meist entsprechend niedrig und die Laufzeit kann variabel angepasst werden. Jeder der eine saubere Schufa vorweisen kann und sein Erststudium beginnt, kann ein solches Darlehen aufnehmen.

In einigen Fällen wird auch ein Aufenthalt im Ausland finanziert. Zu beachten ist allerdings, dass nur ein Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule durch einen solchen Kredit finanziert wird. Andere Arten von Schulen werden hierbei nicht bedacht. Man sollte in jedem Fall auf die Konditionen achten.

Die sollte man im Vorfeld wissen

Zum Glück sind für einen Studentenkredit keine Nachweise wie zum Beispiel Noten erforderlich. Allerdings muss man eine Selbstauskunft einholen, es sei denn, die Bank erledigt dies für einen. Sollte man sie selbst einholen müssen, so kostet das Ganze 18,50 Euro, wie ich feststellen musste. Zudem musste ich noch eine Bescheinigung vorlegen, dass ich demnächst mein Studium an einer Uni beginnen werden, denn ansonsten können die günstigen Konditionen nicht gewährt werden und das ganze wird wie ein normaler Kredit behandelt.

Bei meinen Recherchen im Vorfeld stellte ich fest, dass ein solcher Kredit allerdings nur an Personen zwischen 19 und 26 Jahren vergeben wird. In Einzelfällen kann auch ein Kredit gewährt werden, wenn das Alter über dem genannten liegt. Mir wurde allerdings gesagt, dass die Zinsen dann erheblich steigen. Die Rückzahlungsmodalitäten können sich von Geldgeber zu Geldgeber anders gestallten. In vielen Fällen wird eine Frist von bis zu sechs Monaten nach Abschluss des Studiums gewährt.

Bei fondsgebundenen Lösungen beginnt diese erst, wenn ein Arbeitseintritt festgestellt wird. Bei mir lag der Fall übrigens so, dass ich schon während der Laufzeit eine kleine Rate an die Bank bezahlte. So verringerte sich die Belastung im Nachhinein um ein vielfaches. Diese Lösung eignet sich vor allem, wenn man von dem Kredit seinen Lebensunterhalt bestreiten will.

Ja oder nein zum Studentenkredit

Ein Studentenkredit kann jedem Helfen, allerdings sollte man darüber nachdenken, dass dieser auch eine Doppelbelastung darstellen kann. Wenn man nach dem Studium zum Beispiel auch noch das BAföG zurückzahlen muss, dann kann es sehr eng werden. Bei den richtigen Konditionen, hier sollte man sich wirklich beraten lassen, kann ich einen solchen Kredit aber nur empfehlen.

Übrigens eignet er sich hervorragend in Kombination mit einem Stipendium, denn dieses muss später nicht zurückgezahlt werden. Zudem ist es besser sich an eine Förderbank wie die KfW zu wenden. Hier bekommt man meist noch bessere Konditionen.

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